Zwei Chancen auf zweite Medaille

Eine Medaille im Mixed haben die deutschen Skispringer bereits in der Tasche, eine weitere soll in den beiden restlichen Konkurrenzen dazukommen.

|
Vorherige Inhalte
  • Blick in die Zukunft: Spätestens bei der WM 2015 in Falun will Werner Schuster bei einem Großereignis mit seinen Skispringern einen Titel holen. Foto: dpa 1/2
    Blick in die Zukunft: Spätestens bei der WM 2015 in Falun will Werner Schuster bei einem Großereignis mit seinen Skispringern einen Titel holen. Foto: dpa
  • 2/2
Nächste Inhalte

Mindestens bis zur WM 2015 will Bundestrainer Werner Schuster noch die deutschen Skispringer betreuen. Spätestens in Falun soll der erste Titel bei einem Großereignis gewonnen werden. Nach Bronze im Mixed-Wettbewerb - sichergestellt von Severin Freund und Richard Freitag zusammen mit Carina Vogt und Ulrike Gräßler - soll freilich schon jetzt bei den Titelkämpfen in Val di Fiemme noch eine zweite Medaille her. "Unsere zwei Vorzeigespringer fahren nicht mit leeren Händen nach Hause. Ich traue unseren Springern aber zu, eine weitere Medaille zu machen", machte Schuster deutlich: "Im Einzel wird das schwierig, vielleicht klappt es im Team als Höhepunkt." Das Einzelspringen ist für Donnerstag (17 Uhr) angesetzt, der Mannschafts-Wettbewerb für Samstag (16.30 Uhr), beide Wettbewerbe werden auf der Großschanze mit Hillsize 134 m ausgetragen.

Im nachhinein ist Schuster auch mit dem Resultat beim Wettbewerb auf der kleinen Schanze (Hillsize 106 m) einverstanden, bei dem seine Flugkünstler mit den Plätzen vier (Freund), sechs (Freitag) und neun (Andreas Wank) zwar glanzvoll abschnitten, eine Medaille aber ganz knapp verfehlt hatten. "Das Glas ist dreiviertel voll. Alle drei Jungs haben die beste Platzierung ihres Lebens erreicht", bilanzierte der Bundestrainer. Überhaupt sei es so, dass der DSV in seiner Amtszeit noch nie mit so einer starken Mannschaft zu einer WM gekommen sei wie diesmal.

Die Medaille im Mixed-Wettkampf wolle er sich allerdings nicht auf seine Fahnen schreiben: "Andy Bauer kann man nur gratulieren mit seinem Frauen-Team." Nach der Mixed-Premiere sei es sehr oft angesprochen worden. "Das war eine tolle Geschichte, absolut mitreißend", sagte Schuster. Wenn das Format weiter so ankomme, hoffe er, dass es olympisch werde.

Auf der Großschanze mit ihrem eher flachen, dafür kürzeren und zackigen Schanzentisch hält Schuster die Japaner für einen ernstzunehmenden Gegner: "Die sind wieder in Schwung gekommen und auf der Großschanze schwer zu schlagen." Auch im Mannschafts-Wettbewerb hängen die Trauben hoch: Aussichtsreich konkurrieren auch Slowenien, Österreich, Norwegen und eventuell Polen um die Medaillen.

Für Freund sieht Schuster eine Basis für eine Einzelmedaille: "Er springt konstant unter die besten Acht." Freund, Freitag, Wank und Michael Neumayer stehen nach den Worten Schusters von ihren Vorleistungen über einem Andreas Wellinger. Die Schwankungen des 17-jährigen Senkrechtstarters kommen für ihn nicht überraschend.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Prozess gegen Tolu in Istanbul: Vater hofft auf Freilassung

Mehr als sieben Monate nach ihrer Festnahme wird der Prozess gegen die deutsche Journalistin und Übersetzerin Mesale Tolu in der Türkei fortgesetzt. weiter lesen