Weltelite des Degenfechtens in Heidenheim

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Schon seit einigen Tagen sieht man in Heidenheim immer wieder Grüppchen von Fechtsportlern aus aller Welt durch die Stadt spazieren. Die Heidenheimer sind es gewohnt, schon seit 60 Jahren trifft sich einmal im Jahr die Weltelite des Degenfechtens an der Brenz, um sich bei den Heidenheimer Fechtertagen zu messen.

Doch etwas ist dieses Jahr anders: Die drei Wettkämpfe, die sich ab heute über vier Tage erstrecken, finden früher statt als sonst. Der Weltfechtverband FIE hat die Termine der großen europäischen Turniere gebündelt, um den Sportlern die Reiserouten zu vereinfachen. Fechter, die mehrere Turniere abklappern, sollen nicht mehr so große Pausen einlegen müssen. Deshalb finden die Gefechte um den Heidenheimer Pokal (Einzel-Weltcup im Herrendegen, heute und morgen, jeweils ab 8 Uhr), den Voith-Cup (Nationalmannschafts-Weltcup im Herrendegen, Sonntag ab 8 Uhr) und den Coupe d`Europe (Vereins-Europacup im Herrendegen, Montag ab 10 Uhr) dieses Jahr schon Ende Februar statt, anstelle, wie bisher immer, im April.

Doch die Teilnehmerliste ist trotzdem hochkarätig besetzt. Beinahe die komplette Weltspitze tritt an, denn es geht um Ranglistenpunkte, Länderquoten und Setzlisten für die Weltmeisterschaften im August in Budapest. 257 Fechter aus 46 Nationen sind angereist, um in den kommenden vier Tagen die Klingen zu kreuzen. Einige von ihnen trainieren schon seit Tagen in Heidenheim. Gefochten wird im Congress Centrum auf dem Schlossberg und in der nahe gelegenen Tennishalle. Etwa 2000 Zuschauer werden erwartet, auch wenn vom gastgebenden Verein diesmal kein Sportler zu den Favoriten zählt.

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