Volles Haus bei Turngala in Neu-Ulm

Mit der Konzentration auf die Kernelemente Turnen und Gymnastik hat die Turngala gestern in Neu-Ulm rund 4000 Zuschauer begeistert.

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Bodenständig: So hat sich die Turngala des Schwäbischen und Badischen Turnerbundes gestern in der Neu-Ulmer Ratiopharm-Arena im wahrsten Sinne des Wortes präsentiert. Die meisten Sportler blieben vor rund 4000 Zuschauern zwar am Boden, was an der Attraktion der Darbietungen jedoch wenig änderte. Mitreißend und sympathisch war sie, die Mischung aus Auftritten von regionalen Gymnastik- und Turngruppen sowie Profi-Akrobaten und -Entertainern. Und das war ja auch das Ziel des diesjährigen Mottos "Move": Zur Bewegung anregen.

Man hätte es aber auch "Back to the Roots" nennen können, denn gegenüber vergangenem Jahr konzentrierte sich diese Gala wieder mehr auf ihre Wurzeln: Das Turnen und die Gymnastik. Pure Akrobatik gab es nur vom russischen Nationalteam und dem Schlangenmenschen "Fleeky Falco" zu sehen.

Besonders dynamisch turnten sowohl die kleinen und großen Sportlerinnen vom TV Merklingen als auch die achtköpfige Truppe aus Tokio namens Kokushikan. Während die einen sich überwiegend mit Handständen und Flik Flaks durch die Halle bewegten, sorgten die anderen mit Sprungseilen, Ringen und Stäben für faszinierende Bilder.

Für den einen oder anderen Lacher zwischendurch sorgte Gummimensch Herr Niels. Aber auch die Barren-Nummer von verschiedenen Bundesliga-Turnern, sieben davon als Zwerge und einer als Schneewittchen verkleidet, brachte die Besucher aus Ulm und Umgebung zum Toben. Da blieb SWR-Moderator Michael Branik nur ein ganz dickes Lob übrig: "Neu-Ulm ist schon immer eine tolle Spielstätte."

Nur schade, dass sich die Turngala-Verantwortlichen diesmal für eine zweigeteilte Showfläche entschieden hatten: Da sich hierdurch die Auftritte entweder auf die eine oder auf andere Seite der riesigen Ratiopharm-Arena verlagerten, blieb meist einer Hälfte der Zuschauer ein optimaler Blick aufs Geschehen verwehrt und musste sich auf die parallele Leinwandübertragung verlassen. Immerhin verzichteten die Verantwortlichen diesmal fast vollständig auf eine Bestuhlung auf dem Parkett, so dass die vielen Bodengruppen auch von den unteren Rängen aus zu sehen waren.

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