Vettel zu Teamchef-Kritik: "Heißer gekocht als gegessen"

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Sebastian Vettel nun Zweifel an seinen Retter-Künsten bei Ferrari erdulden. Foto: Diego Azubel

Sebastian Vettel sieht nach der öffentlichen Kritik von Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene keinen Grund für ein klärendes Gespräch.

"Ich habe ein gutes Verhältnis zu ihm. Wenn mir etwas nicht passt, dann sage ich es ihm und umgekehrt", sagte der viermalige Formel-1-Weltmeister am Samstag im japanischen Suzuka. Arrivabene hatte zuvor mit einem Interview im italienischen Fernsehen für Wirbel gesorgt. Dort hatte er gesagt, Vettel müsse sich wieder mehr auf seine Aufgabe als Fahrer konzentrieren und eine vorzeitige Vertragsverlängerung mit dem Hessen abgelehnt.

"Es wird viel heißer gekocht, als es dann gegessen wird", sagte Vettel auf Fragen nach Arrivabenes Aussagen. In seinem zweiten Jahr bei Ferrari hat der 29-Jährige bislang kein Rennen gewonnen. Insgesamt wartet er schon seit 22 Grand Prix auf einen Sieg, so lange wie noch nie in seiner Karriere. "Wir haben hohe Ansprüche an uns selbst. Wenn wir die nicht erfüllen, beißen wir uns als Erste in den Arsch", sagte Vettel zur wachsenden Kritik in Italien.

Arrivabene hatte angedeutet, Vettel beschäftige sich zu sehr mit Themen außerhalb seiner Verantwortung. "Er muss sich nur auf das Auto konzentrieren. Manchmal müssen wir ihn daran erinnern", sagte der Teamchef. Für Gespräche über eine Verlängerung von Vettels Ende 2017 auslaufendem Vertrag sei es nicht der richtige Zeitpunkt. "Jeder von uns hat Ziele. Es ist nur richtig, dass jeder, egal wer, sich seinen Platz und sein Gehalt verdienen muss", sagte Arrivabene.

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