Querpass: Ein Fuchs in Afrika

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Er verkörpert den Erfolg auf denkbar attraktive Weise: Hervé Renard ist ein Trainerfuchs, was mit Blick auf die Bedeutung seines Nachnamens mindestens so schick zu ihm passt wie sein Lieblingsoutfit. Renard, immer in weißem Hemd und dunkler Jeans an der Seitenlinie, ist für viele schlicht der bestaussehende Trainer der Welt, was hier mit ihm in der Hauptrolle trotzdem eine Nebenrolle spielt.

Denn der 49-jährige Franzose aus Aix-Les-Bains ist zu allererst der beste Afrika-Versteher im Fußball. Mit Sambia hat er 2011 den Kontinentaltitel gewonnen, 2015 führte er das Team der Elfenbeinküste zur Afrikameisterschaft. Zwei große Coups – einmalig im internationalen Trainergeschäft.

Nun setzte Renard, der Fuchs, noch einen drauf: Unter seiner Regie haben sich die Marokkaner für die WM 2018 qualifiziert und sind komplett aus dem Häuschen. In Afrika ist Hervé Renard ein Superstar.

Tröstlich zumindest, dass selbst ihm nicht immer alles gelingt. Er kann zum Beispiel keinen Liga-Fußball. 2014 stieg er mit dem FC Sochaux in die Zweitklassigkeit ab. Beim OSC Lille unterschrieb er 2015 für drei Jahre – und wurde nach fünf Montagen gefeuert. Aber Afrika ist groß. Riesengroß. Für Hervé Renard bleiben da künftig noch viele Optionen.

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