Formel 1: Red Bull endlich wieder im Aufwind

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Es war wenige Runden vor dem Ziel des Grand Prix in Malaysia, als Red-Bull-Teamchef Christian Horner ein Machtwort sprach. Die beiden autofahrenden Angestellten des Brause-Rennstalls sollten doch bitte die 43 Punkte für die WM-Wertung sicher nach Hause bringen, anstatt auf den letzten Metern auszuprobieren, wer denn nun wirklich der Schnellere ist, teilte Horner via Boxenfunk unmissverständlich mit. Kurz vorher hatte Max Verstappen die Crew aufgefordert, ihm den Weg an die Spitze umgehend frei zu machen: „Ich bin schneller als Daniel, schafft ihn mir aus dem Weg.“

Die Rollen bei Red Bull sind klar verteilt. Auf der einen Seite Sonnyboy Daniel Ricciardo, der australische Strahlemann, der jeden Spaß mitmacht und auf der Rennstrecke sehr schnell unterwegs ist. Auf der anderen Seite „Bad Boy“ Max Verstappen, der Konkurrenten gerne mal durchs Auto rüpelt und mit seinen gerade 19 Jahren den viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel öffentlich als Idioten beschimpft. „Wenn Red Bull es schafft, diese beiden unter Kontrolle zu halten, sind sie 2017 ein ganz heißes Eisen“, sagt der dreimalige Weltmeister Niki Lauda, Aufsichtsratschef des Mercedes-Teams.

Trotz der möglicherweise drohenden Rivalität der beiden Fahrer hat es Red Bull in diesem Jahr geschafft, Ferrari abzuhängen und sich als Mercedes-Jäger Nummer eins zu etablieren. Wenn Mercedes, wie zuletzt in Sepang, den Sieg liegen ließ, waren die roten Bullen zur Stelle. sid

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