Dominator und Olympiasieger im Formloch

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In Igls muss sich Felix Loch beweisen.  Foto: 

Felix Loch hat keine Mühe zu erklären, warum diese Weltmeisterschaft eine ganz besondere ist.   „Zum ersten Mal seit neun Jahren bin ich wohl nicht der Top-Favorit.“ Der Olympiasieger, der Weltmeister, der Dominator des Rodelsports muss bei der WM in Igls an diesem Wochenende um seinen Status bangen. Loch scheint das Siegen verlernt zu haben.

Nur den vierten Rang belegt Loch im Gesamtweltcup, nur ein mickriger Sieg im vorolympischen Winter steht für ihn bislang zu Buche. Und der war irgendwie auch kein richtiger: Beim Saison­auftakt gewann der 27-Jährige lediglich den Sprintwettbewerb in Winterberg. Ein Rennen über zwei Läufe konnte er noch nicht für sich entscheiden.

Die Gründe dafür sind vielschichtig. Im Männerbereich gehe es international mittlerweile „deutlich enger“ zu, Schwächen werden schnell bestraft: „Bei mir hat so einiges nicht richtig gepasst.“ Zu oft habe er sich beim Set-up vertan, und „es lag auch am Fahrerischen. Ich war mit meinen Leistungen nicht so zufrieden wie die vergangenen Jahre“.

Im Weltcup liegen die Russen Roman Repilow und Semen Pawlitschenko und auch der Österreicher Wolfgang Kindl vor Loch. Diesem Trio werden nun auch im Kampf um WM-Gold ebenso gute, wenn nicht gar bessere Chancen ausgerechnet. Mut macht indes der Eiskanal. Die Bahn in Igls oberhalb von Innsbruck „liegt uns sehr“, sagt Norbert Loch, Bundestrainer und Vater des Olympiasiegers: „Das Ziel muss jetzt sein, an diesem Wochenende die beste Leistung des Jahres abzurufen.“ Besser als für seinen Sohn stehen die Chancen für Olympiasiegerin Natalie Geisenberger (Miesbach) und die Doppelsitzer Toni Eggert/Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl). sid

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