Der alte Traum vom Siegtor

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Wolfgang Scheerer über Claudio Pizarros Wiedersehen mit dem FC Bayern München  Foto: 

In den peruanischen Anden bei einem Klub namens Deportivo Pesquero hat Claudio Miguel Pizarro Bossio vor fast 21 Jahren sein erstes Spiel als Profi gemacht. 17 Jahre später träumt der Nationalspieler und gefeierte Bundesliga-Stürmer (mit 190 Treffern bester ausländischer Schütze)  immer noch von Toren, Toren, Toren.

Diese Nacht ganz besonders. Denn morgen geht es gegen den FC Bayern. Claudio Pizarros Vertrag bei Werder Bremen läuft noch bis zum 30. Juni. Vielleicht ist es für ihn nun ja das letzte Heimspiel gegen seinen Herzensverein Nummer zwei:  Von 2001 bis 2007 und von 2012 bis 2015 kickte er in München, gewann 2013 die Champions ­League, war sechsmal Meister. „Ich hoffe, ich kann treffen. Ich arbeite daran“, sagt der Peruaner vor dem Wiedersehen.

Alles in allem sind die Voraussetzungen aber denkbar ungünstig. In acht Punktspielen war Pizarro bisher im Einsatz für die Bremer, bei denen er 1999 von Alianza Lima kommend Deutschland-Premiere feierte. Noch wartet er aufs erste Saisontor. Und: Die jüngste Werder-Bilanz gegen Bayern ist verheerend. In den vergangenen sieben Heimspielen gab es sieben Pleiten (4:22 Tore). „Ich gehe trotzdem ins Spiel, um zu gewinnen. Wir haben auch eine realistische Chance“, betont Pizarro. Was soll er auch sagen? Vielleicht lässt er noch mal Tore sprechen. Warum nicht? Mit
38 hat er viel erlebt im Fußball. Viel mehr als viele andere.

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