Dahlmeier und Schempp für WM gerüstet

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Laura Dahlmeier lächelte erschöpft und sehnte sich nach Erholung, die krachende Warnung an die Konkurrenz wollte sie aber unbedingt noch loswerden. „Die WM kann kommen! Wir sind definitiv bereit“, sagte Deutschlands beste Biathletin nach einer wahrlich weltmeisterlichen Generalprobe beim Weltcup in Antholz: „Die Rennen haben gezeigt, dass wir eine absolut starke Mannschaft haben. Das war schon eine sehr deutliche Ansage.“

Vier Siege, ein zweiter Platz und acht weitere Top-Ten-Resultate hatten die Scharfschützen des Deutschen Skiverbandes verbucht, die Arena in Südtirol damit phasenweise in eine riesige deutsche Party-Festung verwandelt. „Wir sind echt gut drauf und gerüstet, wir müssen uns jetzt nur wieder die Frische holen“, sagte auch Simon Schempp, der wie Dahlmeier am Freitag wieder in das Mannschaftstraining einsteigen und am Feinschliff für die WM in Hochfilzen (9. bis 19. Februar) feilen wird.

Dahlmeier und Schempp waren das herausragende Duo eines bärenstarken deutschen Teams. Weil am abschließenden Sonntag aber „der Ofen echt aus“ war (Schempp), freuten sich beide auf ein paar erholsame Tage. „Da kann ich einfach nur das machen, auf was ich Lust habe, und abschalten. Die Tage waren echt anstrengend und es ist wichtig, dass ich wieder Luft bekomme“, sagte Dahlmeier. Denn nur dann kann sie die Top-Form abrufen, die sie in Antholz gezeigt hatte.

Noch vor dem Kampf um Medaillen werden sportpolitisch Weichen für den künftigen Anti-Doping-Kampf gestellt. Der Weltverband berief hierfür einen Außerordentlichen Kongress ein und beugte sich damit dem Druck der Athleten. Bis 5. Februar hat der russische Verband nun Zeit, zu seiner Rolle im Dopingskandal Stellung zu beziehen.

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