Schwarze Serie der deutschen Reiter hält an
Aachen.
Die schwarze Serie für die deutschen Reiter beim CHIO in Aachen bleibt auch nach dem neunten Anlauf bestehen: Beim Hauptspringen des vierten Turniertages gingen die Gastgeber erneut leer aus und mussten dem Schweizer Steve Guerdat zum Erfolg gratulieren. Bester deutscher Starter beim Preis von Nordrhein-Westfalen war Philipp Weishaupt (Riesenbeck) mit Souvenir auf Platz sieben.
"Man merkt schon, dass die Decke dünn ist", sagte Bundestrainer Otto Becker: "Wir haben einige Ausfälle, das macht sich bemerkbar. Es fehlen die Alternativen für ganz vorne." Die deutschen Topreiter hatten ihre besten Pferde im Nationenpreis eingesetzt und dort den zweiten Platz hinter Irland gesichert.
Am dichtesten dran war Christian Ahlmann, der mit Taloubet den mit Abstand schnellsten Ritt lieferte, aber einen Abwurf hatte und daher nur Zehnter wurde. Der siegreiche Guerdat benötigte im Stechen für seinen fehlerfreien Ritt mit Ferrari 44,04 Sekunden.
"Das spiegelt so ein bisschen den Leistungsstand im deutschen Lager wieder", sagte Carsten-Otto Nagel (Wedel), der selbst das Stechen verpasste. "Wir machen ganz gut mit, aber so einen richtigen Sieger haben wir nicht." Mit EM-Teilnehmer Thomas Mühlbauer (Kötzting), dem Riders-Tour-Zweiten Gilbert Böckmann (Lastrup) und dem Ex-Derby-Sieger Holger Wulschner (Groß Vieglen) fielen mehrere Reiter aus der zweiten Reihe wegen verletzter Pferde aus. "Das können wir nicht mehr so einfach wegstecken", so der Bundestrainer. dpa
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17.07.2010
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Schnell, aber nicht fehlerfrei: Christian Ahlmann.
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