Olympia-Bewerbung kann auf US-Hilfe hoffen
München. Auf der Suche nach Flächen für die Winterspiele 2018 in Garmisch-Partenkirchen können die Olympia-Macher auf die Hilfe der US-Streitkräfte hoffen.
Das Verteidigungsministerium in Washington habe zugesagt, noch im September über eine Nutzung des Golfplatzes bei Garmisch zu entscheiden und das Vorhaben «wohlwollend zu prüfen», sagte Staatskanzleichef Siegfried Schneider (CSU) dem «Münchner Merkur» nach Gesprächen in der US-Hauptstadt.
«Nach meinem Eindruck sind wir ein schönes Stück vorwärtsgekommen.» Auf dem von der US-Armee genutzten Golfplatz könne etwa das «Snow Village» entstehen. Seit langem gibt es Streit um die Olympia-Bewerbung. Die Fronten sind verhärtet, weil mehrere Grundbesitzer sich weigern, ihre Flächen für die Spiele abzutreten.
München kandidiert wie auch Annecy (Frankreich) und dem schon zweimal gescheiterten Pyeongchang (Südkorea) für die Austragung der Winterspiele 2018. Am 6. Juli 2011 will das Internationale Olympische Komitee (IOC) über den Olympia-Ort in acht Jahren entscheiden.
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02.09.2010
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