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DOSB-Präsidium: Rückendeckung für Hörmann

DOSB-Präsidentschaftskandidat Alfons Hörmann will den 2006 gegründeten Dachverband modernisieren. Kurz vor der Wahl wurde privater Ärger bekannt.

SID/DPA |

Noch vor seiner Wahl zum Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am Samstag in Wiesbaden könnte Alfons Hörmann Gewissheit erhalten, ob in Kürze ein Hauptverfahren wegen Verstoßes gegen das Kartellrecht eröffnet wird beziehungsweise eine Geldbuße droht.

Der Düsseldorfer Oberstaatsanwalt Holger Schönwitz, der den Namen Hörmann nicht kommentierte, sagte: "Ich werde Ende der Woche noch einmal mit dem Dezernenten des Kartellamtes sprechen, um in Erfahrung zu bringen, ob die Prüfung abgeschlossen ist." Hörmann, langjähriger Chef des Deutschen Ski-Verbandes (DSV), weist den Vorwurf des Kartellrechts-Verstoßes zurück. Er sei zu seiner Zeit bei der Creaton AG an keiner Preisabsprache beteiligt gewesen. Laut des Nachrichtenmagazins "Spiegel" hat das Kartellamt mehreren Firmen aus der Tondachziegelbranche, darunter auch der Creaton AG mit dem damaligen Vorstandsvorsitzenden Hörmann, 2008 "wettbewerbsbeschränkende Absprachen" vorgeworfen und gegen die Unternehmen Bußgelder in Höhe von 188 Millionen Euro verhängt.

Hörmann, inzwischen alleiniger Geschäftsführer der Hörmann-Holding, einer Unternehmensgruppe mit 25 Firmen, hatte die Creaton AG 2010 verlassen. Der 53-Jährige ist am Samstag bei der DOSB-Mitgliederversammlung einziger Kandidat für die Nachfolge von Thomas Bach. Die Kandidatur werde durch das schwebende Kartellverfahren nicht beeinträchtigt, teilte das DOSB-Präsidium gestern mit. Inhaltlich will Hörmann den DOSB modernisieren und bei Themen wie Doping neu positionieren.

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