Triathlet Daniel Unger gibt sich den Doppelstart

Wer ist der große Favorit bei den Einstein-Läufen am Wochenende? Das ist schwer zu beantworten. Bei den Männern sind beim Marathon und auf der halben Distanz die Vorjahressieger wieder am Start.

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Seriensieger Richard Schumacher (Süßen) will auch in diesem Jahr beim Einstein-Marathon wieder vorne mitmischen, keine Frage. Er startet mit der Nummer 647. Mit dabei ist auch der Vorjahresdritte Guido Maier (618). Im Halbmarathon hat Ben Masai (SSV 46/5554) ebenso gemeldet wie der Zweitplatzierte von 2012, Rainer Schniertshauer. Dagegen werden bei den Damen auf beiden Distanzen neue Gesichter auf dem Siegerpodest zu sehen sein - sofern am Wochenende keine prominenten Nachmeldungen mehr kommen.

So ist das immer bei den Einstein-Läufen, mancher entscheidet sich erst kurz vor Toresschluss zum Start, je nachdem, ob die Beine sich gut anfühlen und das Wetter passt. Laut Vorhersage soll zumindest letzteres glatt gehen: 20 Grad und kein Regen prophezeien die Wetterfrösche für Sonntag. Eine Regenschlacht bei Wind und Kälte wie im Vorjahr dürfte den Läufern erspart bleiben. Auch am Samstag, wenn um 10 Uhr die Bambini-Läufe starten, soll es wenigstens nicht regnen. Allerdings ist es deutlich kühler.

Besonders wichtig wäre am Sonntag die trockene Strecke für diejenigen, die in diesem Jahr Premiere feiern: Die Handbiker gehen um 8.50 Uhr, zehn Minuten vor dem Marathonstart auf die Strecke. Auch sie beginnen an der Messe, drehen in Pfuhl eine Extraschleife, um kurz vor dem Ziel auf die Hirschstraße einzubiegen, während die Läufer noch durchs Fischerviertel rennen. "Ich rechne mit einer Zeit von etwa 35 Minuten", sagt Jörg Schneider (RKSV Tübingen/Startnummer 8800). Er war es, der mit Bernd Hummel den Kurs ausgetüftelt hat. "Wir haben schon lange darüber gesprochen und ich bin froh, dass es jetzt klappt." In Schneiders Augen heißt der Favorit Markolf Neuske (8801) aus Esslingen, der zu den besten deutschen Handbikern zählt.

Die Handbiker werden die ersten im Ziel sein, es folgen Halbmarathon-Läufer, Marathonis und die Power Walker. Am Nachmittag sind dann die sogenannten "kurzen" Läufe dran, bei denen die Teilnehmerzahlen weiter wachsen. Beim fünf Kilometerlauf der Frauen wird Vorjahressiegerin Alina Reh sicher wieder die Männer herausfordern. Auf der Zehn-Kilometer-Distanz startet der namhafteste Athlet: Triathlet Daniel Unger, 2007 Weltmeister in Hamburg, hat sich angekündigt - und zwar gleich doppelt. Er will mit seiner Saulgauer Laufgruppe den Halbmarathon bestreiten, allerdings in gemäßigtem Tempo und am Nachmittag den Citylauf in Angriff nehmen. "Da will er aber Bestzeit laufen", kündigt Streckenchef Bernd Hummel an.

Alles zum Einstein-Lauf auf swp.de

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