Test im sonnigen Spanien

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Sebastian Vettel musste sich zur Mittagspause seinen Weg durch die Fans bahnen. Als er um 13.30 Uhr ins Motorhome des Red-Bull-Teams wollte, warteten die Anhänger des Hessen und Fotografen auf den dreimaligen Formel-1-Weltmeister. 74 Tage nach seinem dritten WM-Triumph in Serie begann für "Seb" die heiße Vorbereitung auf die Mission Titel Nummer 4: Bis zum Mittag drehte er gestern dabei über 100 Runden in seinem neuen Red Bull.

Vettel übernahm den RB9 von Mark Webber. Der australische Teamkollege hatte den neuen Wagen, der an der Seite violett schimmert, insgesamt 174 Runden über den 4,428 Kilometer langen Circuito de Jerez in der spanischen Sonne gesteuert. Größere Probleme traten nicht auf, zum Auftakt hatte sich Webber allerdings über deutliches Untersteuern beklagt. Vettel rollte dann am dritten von vier Testtagen auf dem ehemaligen Grand-Prix-Kurs in Andalusien rund eine halbe Stunde nach Streckenöffnung aus der Box.

Der Heppenheimer kam gestern auf den dritten Rang. Auf seinen 102 Umläufen ließ der RB9 keine Schwierigkeiten erkennen. "Das Auto läuft. Es ist zuverlässig." Und vom Speed sei es ein Schritt nach vorne im Vergleich zum Testauftakt vor einem Jahr. Die Bestzeit musste Vettel aber Ferrari überlassen. Er bewerte das aber "gar nicht", betonte der Hesse. 1:17,879 Minuten benötigte Felipe Massa und war damit auch noch schneller als Marathon-Mann Nico Rosberg.

Der 27-jährige Deutsche legte in seinem Mercedes AMG F1 W04 mit 148 Umläufen à 4,428 Kilometer sage und schreibe 655,344 Kilometer zurück - mehr als eine doppelte Grand-Prix-Distanz. So viele Runden hatte noch keiner geschafft - nicht in diesem und nicht im vergangenen Jahr.

Die erste Testphase endet heute. Vom 19. bis 22. Februar können Vettel & Co erneut üben, Ort des Geschehens ist dann der Circuit de Catalunya bei Barcelona. Vettels schärfster WM-Rivale im vergangenen Jahr, Fernando Alonso, steigt erst dort in seinen neuen Ferrari ein. Die Saison beginnt am 17. März in Australien.

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