Tennis: Ukrainer Badanov gewinnt Liqui-Moly-Cup

Routine dominiert: Bei der siebten Auflage des Tennisturniers um den Liqui-Moly-Cup siegte bei den Männern der ukrainische Qualifikant Dmitriy Badanov. Die Damen-Konkurrenz gewann Anja Prislan (Slowenien).

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Obenauf beim Ulmer Liqui-Moly-Cup: Dmitriy Badanov aus der Ukraine setzte sich durch. Foto: Matthias Kessler

René Schulte rackerte und rannte - doch am Ende musste er seinem Gegner zum Sieg gratulieren. Der 24-jährige Tennisspieler vom TC Ludwigshafen, der in Konstanz zu Hause ist, zog im Finale des Liqui-Moly-Cups auf der Tennisanlage des SSV Ulm 1846 gegen den Ukrainer Dmitriy Badanov von der TSG Backnang mit 4:6, 1:6 den Kürzeren. "Er hat alles geholt, keine Fehler gemacht und gut serviert. Ich wollte, aber es ist nicht gegangen", sagte Schulte. Ein Break beim Stande von 4:4 reichte für den 25-jährigen Badanov, der über die Qualifikation ins Hauptfeld kam, zum Satzgewinn. Danach war es eine klare Sache. "Ich war vom Halbfinale platt", fügte Schulte hinzu. Das hatte er gegen den zweifachen Turniersieger Karel Vesecky (TC Biberach) mühevoll mit 2:6, 6:4, 10:8 für sich entschieden. Über die 500 Euro Preisgeld - der Sieger kassierte das Doppelte - freute sich Schulte umso mehr, da er geringe Unkosten hatte.

Gleich in seinem Auftaktmatch warf er Freund Sebastian Bättger (BTG Balingen), Tennistrainer beim SSV 46, raus (6:2, 6:3), der ihm danach seine Ulmer Wohnung zum Übernachten zur Verfügung stellt.

Im Schnelldurchgang verlief das Frauen-Finale. Wie im Vorjahr musste sich die 16-jährige Pforzheimerin Hanna Kantenwein (Wolfsberg) geschlagen geben. Gegen die zwölf Jahre ältere Slowenin Anja Prislan (Weissenhof) fand sie beim 0:6, 0:6 kein Rezept. "Ich habe meine Routine ausgespielt", so die Siegerin, die ihre Gegnerin mit vielen Rückhand-Slice und hohen Bällen resignieren ließ. Mit zwölf Jahren war die jetzige Profispielerin, die mit der Münchnerin Jasmin Steinherr ab heute bei einem Turnier in der Türkei im Doppel startet, schon beim Junior-Cup in der Friedrichsau dabei. Damals weniger erfolgreich, jetzt durfte sich Anja Prislan über die 700 Euro Preisgeld freuen. Etwas minder (Prislan: "Leider habe ich keinen Bruder") über die Zugabe: Ein ferngesteuertes Modellauto des Sponsors.

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