SV Sinningen als perfekter Ausrichter

Oberschwabens Schützen sind zu Gast in Kirchberg gewesen. Der Schützenverein Sinningen erwies sich dabei als ein perfekter Ausrichter des Bezirksschützentags 2015 und bekam dafür viel Lob von allen Seiten.

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Hubert Schemperle mit der Bezirksfahne und Clemens Mayer mit der Fahne des SV Sinningen.  Foto: 

Dass der oberschwäbische Bezirksschützentag nach vielen Jahren wieder im Kreis Iller stattfinden konnte, war den Sinninger Schützen zu verdanken, denn sie waren bereit, die Ausrichtung zu übernehmen. Oberschützenmeister Eugen Wohlhüter und sein Team waren seit vielen Wochen mit den Vorbereitungen beschäftigt, seine Stellvertreterin Adelinde Wohlhüter managte routiniert den Service für die etwa 300 Ehrengäste und Delegierten des Schützenbezirks Oberschwaben. Auch die Jungschützen halfen tüchtig mit.

Der Bezirksschützentag in Sinningen begann mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Martin, wo Pfarrer Walkler Caxile eine Predigt nach dem Herzen der angereisten Schützen hielt. Im Foyer der Festhalle empfing Kirchbergs Bürgermeister Jochen Stuber die Ehrengäste, darunter die beiden Bundestagsabgeordneten Josef Rief (CDU) und Martin Gerster (SPD) sowie Landesoberschützenmeisterin (LOSM) Hannelore Lange und Bezirksoberschützenmeister (BOSM) Leonhard Schunk, und stellte ihnen seine Gemeinde vor.

Zum Auftakt der Feierstunde marschierten 30 Fahnenträger und Schützenkönige aus ganz Oberschwaben zu den Klängen der Kirchberger Musikkapelle unter Leitung von Bernd Weiß in die Festhalle ein. Hubert Schemperle, Fähnrich des SV Sinningen, übernahm feierlich die Bezirksfahne von den Vertretern des SV Allmendingen, des letztjährigen Ausrichters des Bezirksschützentags. Bundestagsabgeordneter Martin Gerster, im Sportausschuss des Bundestags tätig, unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung des Schießens für Breiten- und Spitzensport. Er sei zuversichtlich, so Martin Gerster, dass die Schützen nächstes Jahr in Rio de Janeiro wieder olympisches Edelmetall holen werden.

Der "politische Lokalmatador", Bundestagsabgeordneter Josef Rief aus Kirchberg, sah die Schützenvereine als Träger von Heimatverbundenheit, Traditionsbewusstsein und Bewahrung von Werten: "Der SV Sinningen und der SV Kirchberg sind zwei großartige Repräsentanten des Schützenwesens."

LOSM Hannelore Lange berichtete von dem tags zuvor in Waiblingen abgehaltenen außerordentlichen Landesschützentag, der mit fast 87 Prozent eine überwältigende Zustimmung für das neue Landesschulungszentrum in Stuttgart-Ruit hervorgebracht hatte. "Das war ein Meilenstein in der Geschichte des Württembergischen Schützenverbandes", meinte Hannelore Lange unter dem Beifall der Delegierten Oberschwabens.

Nach vielen Ehrungen und der Proklamation des neuen Bezirksschützenkönigs Oskar Laub folgten die Rechenschaftsberichte und Neuwahlen. Mit großer Mehrheit wählten die Delegierten die bisherige Schatzmeisterin Barbara Noll (Langenau) zur ersten Bezirksschützenmeisterin und Sabine Kirschmer (Ulm) zur neuen Bezirksschatzmeisterin. Rechnungsprüfer bleiben Franz Lang aus Sinningen und Gotthard Diebold aus Kirchberg.

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