Springreiter in Las Vegas als große Verlierer

Bundestrainer Otto Becker wollte nur noch weg. Die lärmende Stadt, die schlechten Bedingungen für die Pferde und das miese Abschneiden seiner Springreiter mit den Plätzen 14 und 18 hatten dem Coach die Laune gründlich verhagelt.

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Das Weltcup-Finale in Las Vegas geriet für die deutsche Mannschaft zum Reinfall. "Ich bin froh, wenn ich wieder zu Hause bin. Es lief hier einfach nicht", sagte Becker. Die Show- und Glitzerwelt in der Wüste Nevadas hatte dem deutschen Team einfach zu viel abverlangt.

Statt seine Erfolgsserie zum Ausklang der Hallensaison fortzusetzen, erlaubte sich der Titelverteidiger und Weltranglisten-Erste Daniel Deußer mit seinem Schimmel Cornet d'Amour am Abschlusstag 13 Strafpunkte. Auch "Hansi" Dreher sammelte mit Cool and Easy im Finale reichlich Strafpunkte und fand sich am Ende mit 29 Zählern auf Rang 18 wieder. "Mein Pferd ist einfach noch sehr unerfahren, doch hier haben wir eine Menge dazugelernt", sagte Dreher.

Mit dem Ausfall von Marco Kutschers Wallach Cornet's Cristallo sowie der Aufgabe von Marcus Ehning mit dem überforderten Nachwuchshengst Singular hatte das deutsche Pech früh seinen Lauf genommen. "Es war einfach der Wurm drin. Marco hätte eine reelle Chance gehabt, wenn das Pferd nicht wegen der Kolik ausgefallen wäre", so Becker.

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