Springreiter aus 14 Nationen dabei

Die 56. Auflage des mit 320 000 Euro dotierten internationalen Reitturniers in Donaueschingen wartet mit einigen bekannten Namen auf. Höhepunkt im Schlosspark ist am Sonntag der Große Preis.

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Bei den Springprüfungen ebenfalls am Start: Michael Jung aus Horb, der Lokalmatador und Olympiasieger in der Vielseitigkeit. Foto: dpa

Heute geht es beim internationalen Reitturnier in Donaueschingen los. Angeführt von der Welt- und Europameisterin mit der Mannschaft, Janne-Friederike Meyer (Schenefeld), und dem zweimaligen Mannschafts-Olympiasieger Lars Nieberg (Homberg/Ohm) sind Springreiter aus 14 Nationen dabei. Zudem ist bei den Springprüfungen auch der Lokalmatador und Doppel-Olympiasieger in der Vielseitigkeit, Michael Jung aus Horb, am Start.

Höhepunkt im Schlosspark ist der mit 60 000 Euro dotierte Große Preis zum Abschluss am Sonntag. Dort startet auch Vorjahressieger Johannes Ehning (Borken). Auf seinen ersten großen Sieg in Donaueschingen hofft derweil der deutsche Meister Marc Bettinger, der inzwischen erfolgreich im belgischen Remouchamps arbeitet. "Ich habe mit dem elfjährigen französischen Wallach ZZ Top ein neues Pferd am Start", versichert der 34-jährige Rheinländer: "Ich bin ganz euphorisch. Allerdings reite ich ihn im Schlosspark erst auf seinem zweiten Turnier." Neben dem Großen Preis können die Reiter auch in vier weiteren Springen Weltranglistenpunkte sammeln.

Mit der Dressur-Reiterin Ulla Salzgeber hat die Titelverteidigerin kurzfristig abgesagt. Ihr Pferd Herzrufs Erbe soll wegen gesundheitlicher Probleme eine Auszeit nehmen und für ein Jahr auf die Weide gehen. "Es war eine unglaublich schwierige Entscheidung", so die zweifache Olympiasiegerin: "Ich habe mir das sehr lange durch den Kopf gehen lassen, aber ich glaube, es ist die richtige Entscheidung."

Damit trifft die fünfmalige Olympiasiegerin Isabell Werth (Rheinberg), die in Donaueschingen mit ihrem Wallach El Santo an den Start geht, auf eine Titelkonkurrentin weniger. Aber auch die Olympia-Zweiten mit der Mannschaft, Dorothee Schneider (Framersheim) und Helen Langehanenberg (Havixbek), wollen im Dressurstadion einmal mehr auftrumpfen.

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