Simon Oberhofer für einen sonst überragenden Mehrkampf nicht belohnt

Einiges Pech hatte Gastgeber SSV 46 bei den württembergischen Hallen-Mehrkampfmeisterschaften der Leichtathleten zu verkraften. Allen voran Simon Oberhofer beim "Salto Nullo" im Stabhochsprung.

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  • Der Patzer im Stabhochsprung kostete die entscheidenden Punkte: Simon Oberhofer vom SSV 46. Fotos: Volkmar Könneke 1/2
    Der Patzer im Stabhochsprung kostete die entscheidenden Punkte: Simon Oberhofer vom SSV 46. Fotos: Volkmar Könneke
  • Wurde württembergischer Meister: Mario Habedank vom SSV Ulm 1846. 2/2
    Wurde württembergischer Meister: Mario Habedank vom SSV Ulm 1846.
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Es lief nicht alles nach Plan. Trotzdem: Mit vier Titeln für Mario Habedank und die Mannschaften der männlichen U 20, der Frauen und der weiblichen U 18 verteidigten die Leichtathleten des SSV Ulm 1846 die Vormachtstellung im württembergischen Mehrkampf.

Pechvogel Nummer eins war Simon Oberhofer. Nach tollem Mehrkampf, unter anderem mit 6,90 m im Weit- und 2,00 m im Hochsprung, war der 18-jährige Schlaks auf einem Kurs, der ihn in der deutschen Bestenliste hinter dem abwesenden deutschen Meister Tim Nowak (LG Hohenlohe) auf Rang zwei oder drei gebracht hätte. Doch dann kam der Alptraum jedes Mehrkämpfers: drei ungültige Versuche bei der Anfangshöhe im Stabhochsprung. Zwar führte Oberhofer danach immer noch knapp, konnte aber den Vorsprung gegenüber dem laufstärkeren Mario Habedank nicht halten und verpasste so auch das Ausrufezeichen gegenüber der Zehnkampf-Konkurrenz, die sich im Sommer um die Plätze für die Junioren-EM streiten wird. Zusammen mit Sven Haag, Vierter der Einzelwertung, holten die beiden mit über 2000 Punkten Vorsprung vor der LG Leinfelden-Echterdingen den Mannschaftstitel.

Den sicherten sich mit einer geschlossenen Team-Leistung und über 1000 Zählern Vorsprung auf die LAV Tübingen auch Pauline Helber, Hanna Schrödersecker und Nadja Stivala bei den Frauen. Vor allem die Hochsprungergebnisse von 1,64 beziehungsweise 1,56 m für Helber und Schrödersecker sowie die Weitsprungleistung von 5,33 m für Stivala überzeugten. Den erhofften Einzeltitel für Helber musste man allerdings beim abschließenden 800-m-Lauf abschreiben, wo die bereits 35-jährige Karin Straub (LG Welfen) den Turbo aufdrehte und ihren Rückstand von errechnet über zehn Sekunden wettmachte.

Titel Nummer vier sicherte die U-18-Mannschaft bei den Mädchen mit Hannah Hirschmann, Helena McLeod und Verena Störk, die sich mit 8590 zu 8534 Punkten gegenüber der LG Staufen durchsetzen konnte. Schon auf Rang drei folgte dann die zweite Ulmer Mannschaft mit Jasmin Häge, Verena Stucke und Sarah Mader. In der Einzelwertung war Hirschmann, die mit tollen 11,64 m im Kugelstoßen aufwarten konnte, als Vierte am besten platziert. McLeod, mit 5,54 m beste Weitspringerin des Tages, landete auf dem siebten, Störk auf dem achten Platz.

Ein weiterer großer Pechvogel war Marcel Cymcyk: Nach zwei Sprungbestleistungen von 5,80 weit und 1,64 hoch lag der 14-Jährige über die 60 m Hürden auf Kurs zu einer weiteren Bestzeit und zur Medaille, als er an der vierten Hürde hängenblieb und stürzte. So ging die einzige Medaille im U-16-Bereich an die 15-jährige Kerstin Steinle (SG Dettingen/ Donau).

Mit vier Bestleistungen, unter anderem 11,29 mit der Kugel, holte sie im Fünfkampf am Ende Bronze. Die verpasste das U-16-Team des SSV 46 mit Anika Nothelfer, Annika Henle und Franziska Lukas um gerade mal 50 Punkte, was einer einzigen Höhe im Hochsprung entspricht. Die wäre für Nothelfer und Henle, die auf Rang acht und neun der Einzelwertung landeten, sicher drin gewesen.

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