Rückendeckung für attackierten IOC-Chef Bach

Nach seinem offenen Streit mit SportAccord-Präsident Marius Vizer in Sotschi hat IOC-Präsident Thomas Bach viel Rückendeckung erhalten.

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Der mächtige Scheich Ahmad Al-Sabah, Präsident der Vereinigung Nationaler Olympischer Komitees, schlug sich auf Bachs Seite und widersprach Vizers Kritik am Reformwerk Agenda 2020.

"Ich weiß, dass Bach die Nationalen Olympischen Komitees und die internationalen Verbände angehört hat", sagte der Scheich zum laut Vizer intransparenten Verfahren. Auch Wu Ching-Kuo, Präsident des Internationalen Boxsport-Verbandes, signalisierte Bach vollste Unterstützung zu. "In mehr als 30 Jahren Erfahrung habe ich so etwas noch nicht gesehen", sagte der Taiwanese über den Auftritt von Vizer. "Sein Vortrag war inakzeptabel." Der Internationale Leichtathletik-Verband und der Internationale Schießsport-Verband sind sogar aus dem SportAccord, der Vereinigung der 107 internationalen Sport-Verbände, ausgetreten.

Vizer hatte zum Auftakt der SportAccord-Generalversammlung in Sotschi zum Rundumschlag gegen IOC und Bach sowie seiner Agenda 2020 ausgeholt. Das IOC würde den SportAccord bei der Organisation von internationalen Multi-Sport-Events blockieren und dulde keine funktionierende Partnerschaft. Zudem sei die Agenda 2020 nicht transparent und bringe den Athleten und Verbänden kaum Nutzen.

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