Rote Zahlen bei der Rad-WM in Bergen

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Die Rad-Titelkämpfe im norwegischen Bergen haben hohe Kosten verursacht. Foto: Jan Olav Nesvold  Foto: 

Eine Woche nach dem Sieg des dreifachen Weltmeisters Peter Sagan bei den stimmungsvollen Rad-Titelkämpfen in Bergen zeichnet sich ein finanzielles Fiasko ab.

„Wir kommen definitiv in den Roten Bereich“, sagte der zuständige Event-Manager Helge Stormoen der Internetplattform „cyclingnews“. In einigen Wochen sollen die gesamten Kosten feststehen. Das ursprüngliche WM-Budget habe umgerechnet 16,5 Millionen Euro betragen, sei aber auch aufgrund erhöhter Sicherheitsmaßnahmen weit überschritten worden.

Norwegische Medien mutmaßten, der Radsport-Verband des Landes stehe vor dem Bankrott, wenn die Regierung nicht weitere Millionen Euro zuschieße. Zum ersten Mal versuchen WM-Veranstalter über Crowdfounding das Minus zu lindern. Ihr Argument: Bei der einwöchigen Radsport-Fete, die von hundertausenden begeisterten Zuschauern verfolgt wurde, war - mit Ausnahme für wenige Tribünen-Plätze - kein Eintritt gezahlt worden.

375 00 Euro seien bis zum jetzigen Zeitpunkt über Sammlungen unter Fans hereingekommen. „Das zeigt, dass das Publikum die fantastischen Momente genossen hat, und dass die Weltmeisterschaft den Leuten von Bergen etwas bedeutet hat“, sagte Stormoen.

Bericht cyclingnews

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