Ringer wollen sich in der Oberliga erst mal etablieren

Akklimatisieren in der neuen alten Umgebung wollen sich die Ringer von Regionalliga-Absteiger KG Unterelchingen/Bellenberg. Wieder in der Oberliga geht es beim Start am Samstag zum KSV Neckarweihingen.

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An den Wiederaufstieg denkt bei der KG Unterelchingen/Bellenberg, hier Falk Bollinger (unten), wegen der starken Konkurrenz niemand. Foto: Guido Seyerle

Apropos Neckarweihingen, Auftakt-Gegner der Unterelchinger Ringer am Samstag (19.30 Uhr): Dort hat in der vergangenen Saison noch das Unterelchinger Eigengewächs Marko Filipovic gerungen. Er ist nun zu seinem Stammverein zurückgekehrt und füllt die zuletzt nicht ligatauglich besetzte Problemgewichtsklassen (bis 96/120 Kilogramm, griechisch-römisch) aus. Mit Filipovic wäre der Abstieg des KSV Unterelchingen wohl zu verhindern gewesen.

Auf Wunsch des personell arg darbenden ASV Bellenberg wurde dann vor dieser Runde die Kampfgemeinschaft KG Unterelchingen/Bellenberg aus der Taufe gehoben. Wobei von den Bellenbergern keinem Athleten bislang der Sprung in den Oberliga-Kader des neuen Trainergespanns Dieter Folz und Ilyas Özkök (zuletzt Bayernliga-Ringer in Aichach) gelungen ist. Özkök (120 kg, Freistil), der selbst noch auf der Matte eingreifen könnte, hat die Position von Patric Nuding (Trennung von ihm gegen Ende der letzten Saison) eingenommen. Neue zweite Abteilungsleiterin für Bernd Simmendinger (nun Fußball-Abteilungsleiter beim Bezirksligisten SV Thalfingen) ist Claudia Mende, bisher in der KSV-Jugendabteilung engagiert.

Im Kader wird auf Athleten aus dem eigenen Nachwuchsbereich gebaut. Zwölf der 16 Ringer haben ihre ersten Gehversuche auf der Matte in Unterelchingen absolviert. Dazu kommen Mathias Krauter (74 kg, F), der inzwischen wegen der langen Klubzugehörigkeit als Einheimischer anerkannt ist, sowie die drei Ausländer Erhan Octavian (55/60 kg, F/gr), der Armenier Hayk Karapetyan (74/84 kg, F) und Alfred Loba (96/120 kg, F). Nur zwei Athleten aus diesem Trio können pro Kampf eingesetzt werden. Der 20-jährige Loba ist neben Filipovic der zweite Neuzugang und wie Octavian aus Rumänien und dort Juniorenmeister (96 kg, F). "Wir wollen uns in der Liga etablieren. Der Wiederaufstieg ist sicher wegen der unheimlich starken Konkurrenz aus Benningen und Sulgen kein Thema", betont Folz. Verlassen haben die Unterelchinger der Finne Fatos Durmishi (55/60 kg, F), der Armenier Aleksan Mikayelyan (66 kg, gr, beide zum Bundesligisten Triberg), Daniel Wagner (84 kg, F, zurück zum Landesligisten Schwäbisch Hall) und Mustafa Budak (84 kg, F, Karriere-Ende). Durch Regeländerungen soll das Ringen positiver dastehen. So werden nun keine maximal fünf Runden von je zwei Minuten Dauer mit jeweils getrennten Wertungen in jeder Runde mehr gerungen. Es gibt nur noch zwei Runden zu je drei Minuten.

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