Ulmer Ruderer hinterlassen bei Kadertest guten Eindruck

Beim Bundeskadertest des Deutschen Ruder-Verbandes landen Mahni Fatahi und Anna Kracklauer vom Ulmer Ruderclub weit vorne. Es geht um Plätze in der Nationalmannschaft.

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Mahni Fatahi trainiert an der Donau.  Foto: 

Wohin geht die Reise der Athleten im Ulmer Ruderclub Donau  (URCD) nach dem Rücktritt der Olympioniken Maximilian Reinelt und Kerstin Hartmann? Eine erste Antwort lieferte die Kaderüberprüfung im Olympiastützpunkt Dortmund. Gefragt war die Ergometerleistung (2000 m) sowie jene im Boot (6000 m). Angeführt von Mahni Fatahi zeigte das URCD-Team teilweise hervorragende Leistungen.

Schneefall und Temperaturen leicht unter dem Gefrierpunkt – auf dem Dortmund-Ems-Kanal taten sich viele im Feld schwer, einigermaßen brauchbar ins Rennen zu finden. Derartige Schwierigkeiten kannte Mahni Fatahi im leichten Einer nicht. Engagiert und klug eingeteilt, das verrieten seine Zwischenzeiten, ging er sein Rennen gegen die Uhr an. In 23:45 Minuten stand am Schluss die schnellste Zeit in der U-23-Klasse zu buche. Ebenfalls an Nummer eins beendete er den Wettbewerb auf dem Ergometer.

Mit der ihm eigenen Bodenhaftung kommentierte der Chemiestudent das erfolgreiche Wochenende: „Für mich war die Leistung in Ordnung“ und mit Blick auf eine erneute Berufung ins U-23-Nationalteam des Jahres 2018 sagte Mahni Fatahi: „Natürlich muss ich kommendes Frühjahr wieder ganz vorne landen, sonst wird’s eng.“

Drittbeste Deutsche

Anna Kracklauer, die nächstes Jahr erstmals in der U-23-Klasse startet, wartete auf dem Ergometer mit einer persönlichen Bestleistung auf, was sie in Dortmund unter die Top Drei der Rangliste spülte. Dass Teil zwei der Bewährungsprobe mit einem Mittelfeldfeldplatz im Einer nicht so gut gelang, überraschte die Insider kaum. Die vergangenen zwei Wochen verbrachte das Talent bei einem Bufdi-Lehrgang und konnte keinen einzigen Bootskilometer absolvieren. Darunter litt der Feinschliff. „Erst mal war wichtig, dass Anna auf dem Ergometer vorne dabei ist“ resümierte der Ulmer Trainer Markus Meier, „das mit der Bootsleistung kriegen wir schon wieder hin“.

Annas jüngere Schwester Chiara Kracklauer blickt auf eine erfolgreiche Saison in der U-17-Klasse zurück. Sie eilte von Sieg zu Sieg und errang im Juni bei den deutschen Meisterschaften Bronze im leichten Einer. In der gewichtsoffenen U-19-Klasse landete sie nun auf dem 13. Platz. In der kommenden Saison wird Chiara Kracklauer erneut bei den Leichtgewichten starten. Dort darf, nach ihrem guten Auftritt bei den Schweren, mit weiteren Spitzenplatzierungen gerechnet werden. Marcel Schöpf ist derweil in der U 19 unterwegs. Die aktuelle DRV-Rangliste führt ihn nach dem Rennen von Dortmund auf dem 21. Platz.

Der Ruderstützpunkt Ulm auch Katrin Volk aus Radolfzell erfolgreich, die seit Herbst in Ulm lebt und studiert. Im leichten Einer der U 23 belegte sie den vierten Platz. Maximiliane Hartmann und Clara Oberdorfer mussten krankheitsbedingt auf ihren Start im Zweier-ohne verzichten.

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