Ulmer Volleyball-Mannschaft als Überraschungstüte

Die Oberliga-Volleyballerinnen des VfB Ulm spielen zum Auftakt zuhause gegen Aufsteiger TSV Stuttgart II.

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Die VfB-Volleyballerinnen setzen auf Zusammenhalt und Teamgeist.  Foto: 

Nach mehr als sieben Monaten ohne Pflichtspiel hat die Pause der Volleyball-Damen des VfB Ulm ein Ende. Die Ulmerinnen empfangen zum Oberliga-Auftakt am Sonntag (16.30 Uhr) auf dem Eselsberg Aufsteiger TSV Stuttgart II. VfB-Trainer Stefan Weyer musste nach einer guten Saison insgesamt sechs Abgänge hinnehmen. Neben einigen Spielerinnen, die aus privaten Gründen oder verletzungsbedingt aufgehört haben, steht auch Iane Henke nicht mehr auf der Kaderliste. In der vergangenen Saison spielte das erst 16 Jahre junge Eigengewächs stark auf, gewann im Sommer die Württembergische Beachvolleyball-Meisterschaft und wechselt nun an das Sportinternat nach Stuttgart.

Dennoch hat Weyer dank sechs Zugängen einen schlagkräftigen Kader zusammengestellt. „Wir sind ein gutes Team und haben mit fünf der sechs neuen Spielerinnen noch mehr Erfahrung auf dem Spielfeld“, sagt der VfB-Coach, der mit den Ulmerinnen in seine dritte Saison geht. Auch Abteilungsleiterin Nicola Salami ist zuversichtlich: „Wir werden auf alle Fälle durchstarten. Wir sind gut aufgestellt, vor allem auf den Außenpositionen“. Aufgrund des Umbruchs fehlt  es dem Team laut Weyer aber noch an Spielverständnis. Für den Trainer ist Neuling Stuttgart ein starker Gegner, den es aber zu schlagen gilt. „Der Heimsieg ist Pflicht. Wir wollen  mit einem Erfolg in die Saison starten“, betont Weyer.

Herren mit neuem Trainer

Für die Ulmer Männermannschaft geht es in der Landesliga ebenfalls gleich gegen einen Aufsteiger. Die neue Spielzeit beginnt auswärts mit dem Lokalduell gegen den KSV Unterkirchberg. Spielbeginn ist am Samstag um 14 Uhr in der Sporthalle Illerkirchberg.

Die Partie ist die Pflichtspielpremiere für Philip Autenrieth: Er hat als Spielertrainer das Heft in die Hand genommen und coacht von nun an die Herren des VfB Ulm. Schon seit Juli kümmert er sich um die Saisonvorbereitung, um Strukturen im Spiel aufzubauen. Der Kader der Ulmer ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert, nur Autenrieths Bruder Fabian kommt vom Oberligisten Dettingen zurück.

„Individuell sind wir spielerisch nicht die Stärksten, aber als Mannschaft konnten wir das bislang sehr gut kompensieren“, meint Autenrieth. Er ist froh, dass in seinem Team ein guter Zusammenhalt herrscht. Als einzige Schwäche vor Saisonbeginn macht er den Posten des Mittelblockers aus: „Wir haben auf dieser Position einige unerfahrene Spieler. Aber wir versuchen, die Techniken zu trainieren und zu perfektionieren“.

Autenrieth ist guter Dinge, dass alles bis zum Lokalkampf gegen Aufsteiger Unterkirchberg klappt: „Das Derby wollen wir mit einem Sieg beenden“. Die Partie hat einen besonderen Reiz, denn einige ehemalige VfB-Spieler stehen auf Seiten des Gegners. „Da ist die Motivation doppelt so hoch. Wir wollen ihnen natürlich zeigen, wo der Hammer hängt“, sagt der Spielertrainer Autenrieth.

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