Turnerinnen des SSV Ulm brauchen starke Nerven

Die Zweitliga-Turnerinnen des SSV Ulm 1846 sind eine kleine Wundertüte. Doch wenn alles klappt, ist beim zweiten von drei Wettkampftagen erneut ein Spitzenresultat drin.

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Viel Mut ist am Schwebebalken gefragt. Doch den hat Elisa Grässler – und mischt in der 2. Bundesliga mächtig mit.  Foto: 

Welche Rolle die Turnerinnen vom Leistungszentrum Ulm beim zweiten von drei Zweitliga-Wettkämpfen spielen werden, ist im Moment schwer zu sagen. Die ehemaligen Leistungsträgerinnen Annika Göttler und Jannika Greber stehen nur noch sporadisch zur Verfügung. Heiß ersehnt wird daher das Comeback von Janine Berger am Stufenbarren. Ob die Ulmerinnen ihren zweiten Rang verteidigen können, wird aber auch von der rumänischen Spitzenturnerin Laura Jurca abhängen. Nach einer Verletzung ist noch nicht klar an welchen Geräten sie an den Start gehen kann. Mit dabei sind außerdem Natalie Wolfgang, Annika Drechsler, Evelyn Reißig, Annika-Joriza Kuhner, Elisa Gräßler, Timea Flaig und Clarissa Metzler.

„An einem guten Tag wie im Mai in Waging kann man vorne landen, wenn es so läuft wie am vergangenen Sonntag beim Testwettkampf, kann es auch weiter hinten sein“, erklärt Cheftrainer Gabor Szücs. Zum Teil turnten die Mädchen dse SSV Ulm 1846 neue Schwierigkeiten, diese werden aber wohl beim Wettkampf im benachbarten Heidenheim noch nicht gezeigt, da diese doch noch nicht richtig sitzen. „Durch die monatelange angespannte Trainersituation sind die Mädchen noch nicht da, wo sie bei optimalem Training sein könnten“, sagt Szücs, der allerdings froh ist, endlich nicht mehr alleine für die vielen Talente zuständig zu sein: „Durch die Verpflichtung des Trainerehepaars Daniela und Remus Nicolai hat sich die Situation erheblich verbessert.“

Neue Motivation

Für den Leiter des Leistungszentrums, Simon Barth, ist die Vorgabe klar: „Wenn alle Mädchen ihre Leistung abrufen die sie drauf haben, können wir ganz vorne landen.“ Auch den Aufstieg sieht er in den nächsten Jahren im Bereich des Möglichen. „Der Start von Janine Berger bringt sicherlich auch neue Motivation für die Jüngeren“, meint Barth. Und nach einer nicht ganz geglückten Generalprobe, kann es am Samstag ab 12 Uhr in Heidenheim ja nur besser werden.

Der Start der Nachwuchsliga in Esslingen/Berkheim verlief für die 10 und 11 Jahre alten Mädchen aus dem Leistungszentrum Ulm ordentlich. Am Ende stand für Fina Körber, Giulia Valeriani, Felia Straub und Pia Meier der dritte Platz zu Buche. Herausragend war das Abschneiden von Pia Meier, die den Wettkampf in der Einzelwertung gewinnen konnte. Am 22. Oktober treffen sich die sieben Nachwuchsteams in Gäufelden wieder.

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