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Dominik Kraus - Muster für Teamarbeit

Gipfeltreffen in der Kreisliga A Staffel Donau. Im Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den punktgleichen TSV Holzheim mit Innenverteidiger Dominik Kraus und FC Burlafingen kann eine Vorentscheidung fallen.

Autor: DETLEF GRONINGER |
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Kicker Dominik Kraus vom TSV Holzheim peilt mit seinen Mannschaftskollegen die Rückkehr in die Bezirksliga an. "Das Ziel ist klar der Aufstieg", betont der 22-Jährige. Der undankbare dritte Platz in der Vorsaison hinter Meister TSV Pfuhl und Vize FC Burlafingen ist noch gut in Erinnerung.

Und nun steht heute um 15.30 Uhr in Holzheim das Top-Duell an. Nur durch die Tordifferenz (TSV sechs Treffer besser) sind die beiden Teams getrennt. Die Holzheimer hatten vergangene Spielzeit den Burlafingern am vorletzten Spieltag die Meisterschaft verdorben. Nach einem 0:3-Rückstand kam Holzheim in Burlafingen noch zu einem 4:4. Wegen dieses Resultates wurde der FCB, bei dem Spielertrainer Grozdan Tokic für die neue Saison erneut zugesagt hat, noch von Pfuhl abgefangen. "Das Spiel belastet etwas das Verhältnis", weiß auch Kraus. "Wir haben aber eine richtig gute Mannschaft mit 18 gleichwertigen Spielern. Die Qualität macht es aus."

Der 1,87 m große Student für das Grundschullehramt in Augsburg ist selbst ein Musterbeispiel. Der scheidende Trainer Walter Zachwey - er legt nach zwei Jahren beim TSV eine Pause ein, und Markus Hofele übernimmt das Ruder - sagt: "Das ist ein Typ, da reibt sich jeder Trainer die Hände. Er stellt sich in den Dienst der Mannschaft."

Schon in frühesten Jugendtagen hatte Kraus die "Zwangsversetzung" vom Torgaranten zum Staubsauger im eigenen Strafraum akzeptiert. Bei den E-Junioren hatte sein Vater Andreas, damals auch Dominiks Trainer, nach einer 1:10-Pleite gegen den TSV Neu-Ulm genug. "So ging das nicht mehr weiter", erinnert sich Papa Kraus. Im Rückspiel unterlag Holzheim nur noch 1:2.

Seitdem ist Kraus eben Stabilisator in der Defensive. Er ist genauso wenig aus der Mannschaft wegzudenken wie der ein Jahr jüngere Bruder Michael, ebenfalls Innenverteidiger. Das Duo war auch beim Bezirkspokalsieg 2009 schon mit dabei. Ein Jahr später folgte der Bezirksliga-Abstieg. Dominik Kraus, seit acht Jahren beim TSV auch Jugendtrainer: "Wir waren damals fast alle extrem jung. Jetzt sind wir älter und wollen uns bei einem Aufstieg in der Bezirksliga etablieren."

Wird der Höhenflug vollendet, steht wohl noch die Diskussion über das Aufstiegsmenu à la Dominik Kraus an. "Er ist der Garant für gutes Essen", lobt Mutter Sigrid Kraus den Hobbykoch. Zum Festmahl kann ja dann auch Torwart Michael Kroha vom Bezirksligisten TSV Pfuhl eingeladen werden. Er ist nämlich der Freund von Pia, der Schwester von Dominik Kraus.

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