Pfuhler Turner überraschen ihren Trainer positiv

Den Turnern des TSV Pfuhl gelang zum Zweitliga-Auftakt ein 44:22-Erfolg gegen den TV Schiltach. Der SSV Ulm 1846 musste sich dem TSV Buttenwiesen 36:39 geschlagen geben.

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Auch wenn es am Pauschenpferd nicht für Punkte reichte, stellte Ulms Nachwuchsturner Johannes Held seine Zweitliga-Reife unter Beweis.  Foto: 

Ein Auftakt nach Maß gelang den Turnern des TSV Pfuhl. Sie ließen zur Saisonpremiere in der zweiten Bundesliga Aufsteiger TV Schiltach beim 44:22 keine Chance. Dagegen musste sich der SSV Ulm 1846 im Heimkampf dem TSV Buttenwiesen denkbar knapp mit 36:39 geschlagen geben.

„Manchmal können mich meine Jungs auch positiv überraschen“, freute sich Pfuhls Coach Rolandas Zaksauskas. Im Abschlusstraining hatten viele Übungen noch nicht rund ausgesehen. Doch als es um die ersten Punkte ging, waren die Pfuhler von Beginn an hellwach und zeigten eine starke Teamleistung.  Der Grundstein zum klaren Erfolg wurde bereits am Startgerät Boden gelegt, wo die Neu-Ulmer überraschend deutlich mit 12:3 gewannen.  Auch am Pauschenpferd ließen Zaksauskas’ Schützlinge nicht locker. An den Ringen setzte sich Schiltach mit 7:4 durch. „Wir haben uns trotzdem gut aus der Affäre gezogen, schließlich fehlten uns mit Pascal Weber und Philipp Schulthess zwei Spezialisten an diesem Gerät“, schmunzelte Jonas Udeldinger, ebenfalls ein Könner dieses Gerätes.

Nach der Halbzeitpause ließ der TSV Pfuhl nichts mehr anbrennen (10:0 am Sprung) und brachte trotz Verlust der Barrenwertung den Erfolg souverän ins Ziel. Nun geht es am kommenden Wochenende gegen den TSV Buttenwiesen, der sich am Kuhberg mit 39:36 gegen die Ulmer durchsetzte.

Für den SSV 46 verlief  der vorgezogenen Zweitliga-Auftakt weniger glücklich. Wie Pfuhl gewannen zwar auch die Spatzen zum Auftakt am Boden (9:6), schwächelten aber am Pauschenpferd. Youngster Johannes Held turnte seine Übung zwar nervenstark bis auf kleine Schwächen beim Abgang sauber durch. Dennoch reichte es nicht zu einem Punkt. Insgesamt zeigte Held, wie auch Robin Rösler und Dennis Fritz, die anderen beiden Neuen im Team, einen guten Wettkampf.

Knackpunkt war nach der  Pause der Sprungtisch, wo sich das Fehlen von Lukas Greber und Fabian Erthle am schmerzlichsten bemerkbar machte. Die Gäste wähnten sich trotz der schweren Verletzung von Anselm Schmid (Achillessehnenriss) auf der Siegerstraße. Doch am Barren und Reck erwies sich der SSV 46 trotz des scheinbar uneinholbaren Rückstandes als echtes Team und holte Punkt für Punkt auf. Im letzten Duell hatte es Fabian Erthle, der doch noch ins Geschehen eingriff, in der Hand, mit fünf Punkten noch ein Remis herauszuholen. Doch sein Gegner Moritz Kraus hielt dagegen, so dass doch nur zwei Punkte für Ulm heraussprangen und der Sieg für Buttenwiesen feststand.

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