Neue Voraussetzungen in der zweiten Saisonhälfte

Nach der langen Sommerpause laden die Kunstturner des SSV Ulm 1846 und ds TSV Pfuhl zu Heimwettkämpfen in der zweiten Liga.

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Mit viel Magnesium geht es in der Turnliga weiter.  Foto: 

Am kommenden Samstag starten die Kunstturner des SSV Ulm 1846 in den zweiten Teil der Zweitliga-Saison und stehen gleich zu Beginn wieder vor einer schwierigen Aufgabe: Zu Gast am Kuhberg (Samstag, 17 Uhr) ist die Riege von Exquisa Oberbayern. Im Gegensatz zu den Ulmern, bei denen zwei Niederlagen im Frühsommer zu Buche stehen, konnten die Gäste neben einer deutlichen Niederlage auch einen souveränen Sieg bejubeln.

Auf Seiten der „Spatzen“ hat sich die Personalsituation ein wenig entspannt, denn neben Fabian Erthle, der an Barren und Reck angreifen wird, steht im Herbst auch wieder Routinier Stefan Häberle zur Verfügung. Außerdem konnte erstmals dieses Jahr auch Nils Greber wieder einige Zeit beschwerdefrei trainieren. Dennoch bleiben die Turner des SSV Ulm 1846 klarer Außenseiter und hoffen, den Favorit aus Bayern wenigstens ein wenig zu ärgern und das eine oder andere Gerät für sich zu entscheiden.

Die Turner des TSV Pfuhl empfangen nur eine Stunde später als die Ulmer den TV Herbolzheim. Zu Beginn der ungewohnt zweigeteilten Saison blieb die Mannschaft von Cheftrainer Zaksauskas in den Wettkämpfen gegen TV Schiltach und den TSV Buttenwiesen unbesiegt und steht momentan auf dem zweiten Tabellenplatz. „Wir hatten einen sehr guten Start in die Saison, aber jetzt geht es erst richtig los“, gibt der Cheftrainer zu bedenken.

Allerdings fehlen die Stammkräfte Lucas Gottschild, Dominik Fett und Uwe Kraus. Die Lücke sollen Linus Mikschl, Florian Reindl und Youngster Robin Ritzal schließen. DAußerdem wird erstmals der österreichische Nationalturner Alexander Benda für die Neu-Ulmer an den Start gehen. „Wir haben Alexander bei einigen Einsätzen beobachtet und waren von seinen Leistungen sehr angetan“, sagt Mannschaftsführer Benjamin van Aken.

Mit dem TV Herbolzheim erwartet den TSV ein unangenehmer Gegner. „Es wird ein schwieriger Wettkampf. Wir werden eine sehr konzentrierte und geschlossene Mannschaftsleistung brauchen. Aber wir werden alles geben um weiter oben mitzumischen“, gibt sich Zaksauskas kämpferisch.

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