Hockey: Oberliga-Teams des SSV 46 starten in die Saison

Sowohl das Herren- als auch das Damenteam des SSV Ulm 1846 starten am Wochenende in die Hockey-Saison. Bei beiden ist nicht klar, wohin der Weg in dieser Spielzeit führt.

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  • Startklar für die Feldsaison: die Hockey-Frauen des SSV Ulm 1846, die in der Oberliga spielen.  1/2
    Startklar für die Feldsaison: die Hockey-Frauen des SSV Ulm 1846, die in der Oberliga spielen. Foto: 
  • Die Ulmer Oberliga-Herren mussten im Sommer einige Abgänge und Ausfälle verkraften. 2/2
    Die Ulmer Oberliga-Herren mussten im Sommer einige Abgänge und Ausfälle verkraften. Foto: 
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Vier gewinnt! Zum ersten Mal seit langem nimmt der SSV Ulm 1846 mit einem Quartett an der Hockey-Feldsaison teil. Neben den  Herren II, die in der vergangenen Spielzeit in die 3. Verbandsliga aufgestiegen sind, haben auch die Damen eine zweite Mannschaft für die 2. Verbandsliga gemeldet.

Aushängeschilder bleiben aber die beiden Oberliga-Teams, die am Wochenende in die Runde starten. Die Herren treffen in der Saison auf  Regionalligaabsteiger TSV Mannheim 2, den  HC Ludwigsburg 2, den HTC Stuttgarter Kickers 2, den Karlsruher TV, Auftaktgegner SV Böblingen  sowie auf die Aufsteiger VfB Stuttgart und Bietigheimer HTC. „Die Liga ist dieses Jahr stärker als im letzten Jahr. Aufstiegsfavorit ist für mich der TSV Mannheim 2“, wagt Herrentrainer Sascha Heinrich eine Prognose und fügt hinzu: „Ich erwarte zwei Aufsteiger, die man nicht als direkte Abstiegskandidaten handeln darf.“

Junge Spieler in der Pflicht

Der SSV Ulm 1846 muss die Abgänge von Philipp Geissen (Aachen) und Marius Wiedmayer (TSV Mannheim) kompensieren, die wegen ihres Studiums die Münsterstadt verlassen haben. Sicher fehlen werden in der Hinrunde außerdem Ulf Bach (2. Staatsexamen),  Lawrence Johnson (Auslandsaufenthalt) und der verletzte Markus Köhler. Neu im Team ist lediglich Steffen van der Heyden, der aus Schwabach zur Mannschaft gestoßen ist und als flexibler und schneller Spieler die Offensive verstärken wird.

Für die Spatzen wiegen die  Abgänge und Ausfälle schwer. „Wir müssen unsere ganze Mittelfeldachse neu aufstellen“, so Heinrich. Dennoch sieht der Trainer diese Situation auch als Chance: „Unsere jungen Spieler werden stärker in die Verantwortung genommen und  müssen den nächsten Schritt machen. Auch die erfahreneren Akteure müssen ihre Spielart erweitern, sich gegebenenfalls in neue Positionen reinarbeiten. Das kann am Ende das ganze Team weiter bringen.“

Heinrich kann trotz schwierigen Bedingungen auf ein ehrgeiziges und motiviertes Team setzen. Die Mannschaft ist heiß. Dazu Johannes Liessem: „Wir freuen uns trotzt der Abgänge auf die Saison und besonders auf die Heimspiele mit unseren Fans im Rücken, in denen wir uns und sie mit Punkten belohnen wollen.“ Dennoch bittet der Trainer um Geduld. Wie die Vorbereitung gezeigt hat, wird die Hinrunde für die Mannschaft nicht einfach, da die vielen Umstellungen noch etwas Zeit benötigen.

Daher setzt sich die Mannschaft um Johannes Richter auch noch kein konkretes Saisonziel. „Wir werden uns von Spiel zu Spiel arbeiten und setzen besondere Hoffnung auf die Rückrunde ab Ostern 2018“, so der Teamkapitän.

Kein Neuzugang bei den Frauen

Kaum anders stellt sich die Situation bei den Damen des SSV Ulm 1846 dar, die am Samstag mit einem Heimspiel gegen den HTC Stuttgart in die Runde starten (15 Uhr). Heinrich, bei den Frauen als Sportlicher Leiter tätig, sieht keinen klaren Favoriten: „Die Oberliga ist  in diesem Jahr sehr ausgeglichen und damit schwer und unberechenbar. Jedes Team hat seine Aufstiegschance, muss aber zugleich aufpassen nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten.“

Gegner des SSV 46 sind: Regio­nalligaabsteiger HTC Stuttgarter Kickers, FT 1844 Freiburg,  HC Ludwigsburg, Mannheimer HC 2, VfB Stuttgart sowie die Aufsteigern TSV Mannheim 2 und  HC Heidelberg.

 Keine Neue, dafür einen schwerwiegenden Abgang gibt es zu vermelden. Julia Weiß wechselt ausgerechnet zum Ligakonkurrenten Ludwigsburg. Trotzdem sieht Heinrich die Mannschaft in einer guten Form: „Man merkt dem jungen Damen-Team von Trainer Lukas Poustka an, dass der Kader nahezu komplett geblieben ist und das Team in der letzten Saison in Sachen Erfahrung einen Schritt gemacht hat.“

Dennoch möchte Heinrich dem Trainer und der Mannschaft keinen Druck machen: „Für die Damen sollte wie bei den Herren das Ziel sein schnell Punkte zu sammeln, um nicht nach unten zu rutschen. Wenn es gelingt, lange den Kontakt zur Spitze zu halten, ist mit einer guten Rückrunde noch ein Wort mitzusprechen.“ Spielerin Louisa Terkotten verspricht schon einmal: „Wir werden uns in jedes Spiel zu hundert Prozent reinhängen. Dabei wollen wir natürlich so viele Punkte  wie möglich einfahren.“

Am Sonntag  um 14 Uhr starten die Ulmer Herren mit der Partie beim SV Böblingen in die Runde. Es ist gleich einmal eine happige Aufgabe, die auf Trainer Sascha Heinrich und seine Schützlinge wartet. Böblingen ist ein sehr starker Gegner und Langzeitkonkurrent, den die Akteure des SSV Ulm 1846 sowohl in der Halle als auch auf dem Feld regelmäßig treffen. Das letzte Testspiel der Vorbereitung konnten die Ulmer nach Ecke von Christian Pluta mit 1:0 ausgerechnet gegen Böblingen für sich entscheiden. Zwar dauerte die Partie lediglich 25 Minuten und dient damit nur bedingt als Maßstab, für die Psyche war die gelungene Generalprobe aber trotzdem von Vorteil. 

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