Hockey-Herren doppelt überrumpelt

Das Regionalliga-Team des SSV Ulm 1846 startet in München mit zwei vermeidbaren Niederlagen in die Saison.

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Symbolbild.  Foto: 

Unzufrieden nach zwei unnötigen Niederlagen zum Auftakt der Hallensaison in der 2. Regionalliga Süd sind die  Hockeyherren des SSV 46 vom Doppelspielwochenende in München zurückgekommen. Denn Trainer Sascha Heinrich hatte aus dem Vollen schöpfen können. Ulm traf zunächst auf die Bundesliga-Reserve des MSC München, eine durchweg junge Mannschaft, gespickt mit einigen erfahrenen Spielern.

Die Münchner bekamen früh einen für Ulm unglücklichen Siebenmeter. Der Schiedsrichter hatte einen Zusammenprall des SSV-Torwarts Clemens Ulrich mit dem gegnerischen Stürmer als Foul gewertet. Diese Chance nutzte der MSC zur frühen Führung. Schnell fiel in einem weiteren Konter das 2:0. Der frühe Rückstand überrumpelte die Ulmer förmlich, doch Christian Pluta und Friedrich Schmitz sorgten schließlich für den 2:2-Pausenstand. Die Münchner investierten danach im Spielverlauf wenig und überließen den Gästen die Spielgestaltung. Zwar traf Jakob Burkhard nach Konter, und Friedrich Schmitz überraschte den Torwart aus spitzem Winkel, aber die Gastgeber nutzten ihre Chancen aus Kontern und retteten am Ende ein 5:4 über die Zeit.

Christian Pluta: Tore und Pech

Tags darauf ging es gegen Aufsteiger ASV München. Erneut gerieten die Ulmer schnell ins Hintertreffen. Nach 0:3-Rückstand traf erst Pluta. Anders als die Ulmer nutzten die Gastgeber dann ihre  Konterchancen eiskalt und gingen mit einer 4:1-Führung in die Pause. Routinier Christian Pluta lief danach zu Hochform auf, verwandelte eine kurze Ecke und traf kurz darauf mit seinem dritten Treffer zum 3:4. Nach kurzer Ecke stoppte in der Folge ein Verteidiger des ASV den Ball mit dem Körper auf der Linie, doch die Ulmer verpassten die Chance, per Siebenmeter  den Anschluss zu erzielen. Kurz darauf trafder ASV zum 5:3. Mit seinem Treffer zum 4:5 verkürzte Christian Woesch noch einmal zum 5:4. Und Pluta hatte sogar noch die Chance zum verdienten Ausgleich, doch der ASV-Keeper wehrte ab.

 „Es war wirklich bitter, zweimal unnötig und knapp zu verlieren“, bilanzierte Trainer Sascha Heinrich.  „Letztlich benötigen wir noch Zeit, um die neuen Spieler zu integrieren und zu voller Stärke zu finden. An diesem Wochenende wäre mit etwas Glück im Abschluß sicher mehr drin gewesen.“

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