Hannover – wo Rote und Recken siegen

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Harald John über Hannover, die neue deutsche Sporthauptstadt  Foto: 

Hannover liegt zwar nicht am Arsch der Welt, aber man kann ihn von dort aus ziemlich gut sehen“, ätzte Harald Schmidt einst. Geschenkt. Er meinte offenbar Berlin, Braunschweig oder Bielefeld, allesamt mit Niedersachsens Landeshauptstadt durch die A2 verbunden, also in Blickweite. Hannover, von seiner halben Million Einwohner als „schönste Stadt der Welt“ besungen, ist lange kein Geheimtipp mehr.

Seit diesem Wochenende ist die Stadt an der Leine auch Sport-Hauptstadt: Fußball-Erstligist Hannover 96 auf dem zweiten Tabellenplatz, seit einem Jahr in der heimischen HDI-Arena unbesiegt, unter dem bei Hannover lebenden Trainer André Breitenreiter erfolgreich wie selten zuvor. Und dann noch die Handballer, Kampfname „Die Recken“. Alle fünf Saisonspiele gewonnen, mit 10:0 Punkten unangefochten Tabellenführer, vor Klubs wie den Füchsen Berlin und dem enttäuschenden THW Kiel.

Zwei Dinge dürften Sport-­Deutschland trösten: Erstens versinkt zumindest bei den „Roten“ von 96 nicht alles in „Alter Liebe“, von der vor jedem Heimspiel gesungen wird. Da sind die Ultras vor, die sich seit Monaten die Lunge gegen Vereinsboss Martin Kind aus dem Hals brüllen. Und zweitens wird in Hannover nur mittelmäßig Basketball und Eishockey gespielt. Damit auch Teams aus dem Süden eine Chance haben.

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