Gute Zeiten, schlechte Zeiten

|
Die baden-württembergische Meisterin Saskia Hamel hat sich in den beiden letzten Jahren sportlich stark entwickelt. Sie ist die neue Hoffnung des TSV Herrlingen.  Foto: 

Die meisten Tischtennisteams des Bezirks sind am vergangenen Wochenende in die Punktspiel-Saison 2017/18 gestartet. Nun zieht Verbandsligist SC Staig mit einem doppelten Auftritt am Samstag (18.30 Uhr) beim TSV Wendlingen und am Sonntag (14 Uhr) in eigener Halle gegen den TTC Tuttlingen nach.  Und in einer Woche geht auch Damen-Oberligist TSV Herrlingen mit dem Heimspiel gegen die TTF Stühlingen wieder ins Punkterennen – als Nachzügler sozusagen.

Nach dem freiwilligen Rückzug vor zwei Jahren aus der Regionalliga erwartet den TSV Herrlingen eine sehr schwierige zweite Oberliga-Saison. Die letztjährige Nummer zwei, Anja Skokanitsch, ist zu ihrem Heimatverein TuS Metzingen zurückgekehrt. Paula Truöl fehlt wegen eines Aufenthalts in den USA bis Juni 2018, und Selina Bollinger steht wegen ihrer Schwangerschaft in der Hinrunde nur sehr eingeschränkt zur Verfügung.

Dennoch wirft Trainer und Abteilungsleiter Wolfgang Laur die Flinte nicht vorzeitig ins Korn. In erster Linie liegt das an Saskia Hamel, die sich in den letzten beiden Spielzeiten „katapultartig“  entwickelt hat, so ihr Coach. Der Beweis für diese These: Bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Metzingen hat sich Hamel in der Leistungsklasse B soeben überraschend den Titel geholt und für die DM 2018 qualifiziert. Sie rückt nun in das  Herrlinger Oberligateam und soll an der Seite von Sonja Kaiser – ehemals Rembold, die Herrlinger Nummer eins hat nach der Heirat mit dem Staiger Tischtennis-Crack Kevin Kaiser dessen Name angenommen  – sowie Katrin Honold, Maike Lenz und Edith Karl die Punkte für den Klassenerhalt holen.

Wenger kehrt nach Staig zurück

Die schweren Zeiten hofft der SC Staig bereits hinter sich zu haben. Zwei Abstiege in den vergangenen beiden Spielzeiten und der „Abmarsch“ von der Regional- in die Verbandsliga haben Spuren hinterlassen. Nun ist dem Team eine Konsoldierung in der Verbandsliga zuzutrauen. Spitzenspieler Gerd Richter hat die Vorbereitung ohne Verletzung überstanden. Neue Nummer zwei ist der talentierte Neuzugang von den TTF Altshausen, der 17-jährige Niko Wenger, der wieder zu seinem Stammverein zurückgekehrt ist. Das mittlere Paarkreuz bilden Thomas Huber und der nach einer Verletzungspause wieder genesene Michael Roll. Im hinteren Paarkeuz spielen Thilo Merrbach und der neu in die Mannschaft gerückte Tom Duffke.  Nach dem Heimspiel am Sonntag in der Altheimer Gemeindehalle wird schon feststehen, in welche Richtung der Trend geht.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Mordprozess: Lebenslang für den Beifahrer, neun Jahre für den Fahrer

Im Hechinger Mordprozess wurden am Mittwochvormittag die Urteile gesprochen. Der Beifahrer im Tatfahrzeug bekommt lebenslang, der Fahrer neun Jahre Jugendstrafe. weiter lesen