Die Fechter vom TSV Neu-Ulm kommen erfolgreich aus Stuttgart zurück

Kilian Schmutz wird in seiner Altersklasse zweiter. Nils Bosserhof springt trotz Platz 7 im Turnier auf den zweiten Rang in der Bayrischen Rangliste.

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Die erfolgreichen TSV-Fechter in der Stuttgarter Halle.  Foto: 

Beim Fechtturnier in Stuttgart ging Nils Bosserhoff vom TSV Neu-Ulm in der B-Jugend mit dem Florett an den Start. Im Feld von 29 Teilnehmern kämpfte er sich mit drei Siegen und zwei knappen Niederlagen als Neunter in die K.o.-Runde. Noch im ersten Gefecht erfolgreich, hatte der Schüler im zweiten das Nachsehen, focht sich aber wieder bis in die Finalrunden zurück. Bosserhof erreichte das Viertelfinale und traf dort dem an Nummer zwei gesetzten Nils Hoffmann aus Dörigheim, gegen den er aber eine 3:10-Niederlage einstecken musste und damit ausschied. Auch wenn der Florettfechter „nur“ den siebten Platz belegte, springt er durch die Punkte auf den zweiten Platz der bayerischen Rangliste.

Sechs Sekunden vor Schluss

Ebenfalls die K.o.-Runde erreicht haben die Florett-Schüler­innen des TSV Neu-Ulm, Emely Langer und Lara Kast. Dann mussten sie gegeneinander antreten. Das Vereinsduell entschied Lara Kast für sich, Emely Langer belegte nach einer weiteren Niederlage den 12. Platz im Turnier. Kast dagegen, die sich mit dem Sieg über Langer ins Viertelfinale gekämpft hatte, traf dort auf Lilly Eger aus Korb, gegen die sie noch in der Vorrunde siegreich war. Mit einer 6:9-Niederlage schied Lara Kast nun gegen Eger aber als Fünftplatzierte aus.

Der erst zehnjärhige Kilian Schmutz lag sechs Sekunden vor dem Ende des Gefechts 6:8 gegen Quentin Frey aus Schwäbisch Gmünd zurück. Der Schnellangriff, ein sogenannter „Falsh“, ist im Fechten aber besonders schwer auszuführen. Dennoch: Aus dem Wiegeschritt griff der Neu-Ulmer über, stürmte schnell nach vorne und setzte im höchsten Tempo einen Treffer – gleich zwei Mal. So stand es 1,36 Sekunden vor Schluss 8:8, doch nach spannender Aufholjagd musste der TSV-Fechter seinem Kontrahenten aus Gmünd den Vortritt lassen und verpasste knapp mit 8:9 den ersten Platz.

Zuvor hatte neben Kilian Schmutz auch der Florett-Schüler des TSV Joshua Kießling mitgemischt. Als Neunter der Vorrunde erreichte auch er neben seinem jungen Klubkollegen die K.o.-Runde. Kießling musste sich dann aber Paul Brinkmann aus Tauberbischofsheim mit 7:10 geschlagen geben.

Während Joshua Kießling damit Turnier-Siebter wurde, machte Schmutz gegen Brinkmann wieder etwas gut, indem er ihn im Halbfinale bezwang und mit dem Silberpokal für den zweiten Platz den Erfolg krönte.

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