Ulmer Hockey-Herrn siegen nach deutlichen Worten in der Pause

Ulmer Hockey-Herren siegen nach Aufschwung in der zweiten Hälfte 3:1 beim Oberliga-Gastspiel in Böblingen.

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Klare Ansage: SSV-Trainer ­Sascha Heinrich.  Foto: 

Einen turbulenten Saisonauftakt haben die Ulmer Hockey-Herren am Sonntag beim SV Böblingen erlebt. Bereits im letzten Training hatte Trainer Heinrich seinen Spielern die Bedeutung eines gelungen Saisonauftakts gegen den Dauerrivalen Böblingen klargemacht. „Die Devise der Mannschaft lautete: Egal wie es steht, wir fighten bis zum Schluss, arbeiten körperlich und jagen sie vom Platz“, sagte Leonhard Gallmaier.

Entsprechend motiviert begannen die Ulmer auch, konnten dem durch einen Konter in der 10 Minute herausgespielten 1:0 der Gastgeber aber nichts entgegensetzen und spielten eine durchwachsene erste Hälfte.

Nach einer deutlichen Halbzeitansprache des Trainers war der Siegeswille des SSV auf dem Platz zu spüren. Nach überragender Vorarbeit von Leon Weiss konnte Routinier Christian Pluta in der 45. Minute zum 1:1 ausgleichen. Unmittelbar danach drohte den Ulmern das Spiel  erneut zu entgleiten. Johannes Liessem hatte eine Konter der Gastgeber unsauber unterbunden und eine 10 Minuten Zeitstrafe kassiert.

Tor in Unterzahl

Eine grandiose Leistung der Mitspieler führte in der zweiten Minute der Unterzahl jedoch überraschenderweise zum 2:1-Führungstreffer. Ulf Bach konnte einen Siebenmeter sicher ver­-
wandeln. Nach überstandener Strafzeit war es Johannes Liessem selbst, der den Ball am langen Pfosten vorbei zum 3:1 Endstand über die Linie drückte. Die Böblinger, nun durch eine grüne Karte wegen Meckerns selbst in Unterzahl, bekamen das Spiel nicht mehr in den Griff. So konnten die Gäste das Spiel sicher zu Ende spielen.

Verdient gewannen die Ulmer nach gutem Start und der Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte 3:1. Die Serie gegen den SV Böblingen – keine Niederlage nach Rückstand – hielt. „Wir haben heute gezeigt, dass wir mit Ruhe und einfachem Hockey gegen jeden Gegner gewinnen können“, sagte Heinrich. „Wir haben noch einige Arbeit vor uns, aber wir packen in Böblingen Punkte ein, die wir nicht eingeplant hatten. Jetzt heißt es auf dem Boden zu bleiben und den nächsten Schritt zu  machen.“

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