Biathlon: Der Sommer ist rum, die Form stimmt

Die Deutschen Meisterschaften werden bei den Biathleten mit Skirollern ausgetragen. Marina Sauter (DAV Ulm) landet im Mittelfeld.

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Symbolbild  Foto: 

Beim ersten Teil der Deutschen  Biathlon-Meisterschaften am Arber war Marina Sauter im Einsatz. Es war ein Kräftemessen auf Skirollern mit der nationalen Konkurrenz. Beim Sprint am Samstag kam die Ulmerin mit einem Schießfehler auf den zwölften Platz, 2:40 Minuten hinter Meisterin Denise Herrmann (18:02,5 Min.), die fehlerfrei geblieben war. Beim Verfolger am zweiten Tag verlor die beim Zoll angestellte Biathletin dann noch einen Platz (13.).

Das Ende der Sommerferien bedeutet auch für den Nachwuchs den Abschluss des Sommertrainings und eine Formüberprüfung beim SV-Cup in Schönwald. Bei den Frauen feierte Mareike Braun einen klaren Sieg. Mit vier Fehlern in vier Schießen und einer starken Laufleistung ließ sie ihrer Schwester Sabrina (+2:07,4/7) in 34:58,1 Minuten keine Chance. Auch der dritte Platz ging an den DAV Ulm: Ihn holte sich Marie Kast (6/3:00,8).

In der Jugend hatte Lisa Kohler am Schießstand zwar ihre Probleme, zeigte sich aber konditionell gut drauf. In 40:14,4 Minuten wurde sie Dritte. Madlen Guggenmos zog sich bei einem Sturz schmerzhafte Verletzungen zu, biss sich aber durch (5.). Bei den Männern erwischte es Felix Beier (3.) beim Schießen: Elf Fehler waren deutlich zu viel. Vierter wurde Andreas Maier (4/+2:39,8).

In den Luftgewehrklassen ging es um die Nominierung zum RWS-Cup-Finale, das zugleich der erste nationale Wettkampf der Saison 2017/18 ist. Die Schüler 12/13 bestritten einen Cross-Wettkampf, da für sie die Abfahrten in Schönwald auf Skirollern zu schwierig sind. Die DAV-Mädchen dominierten einmal mehr die Konkurrenz: Julia Tannheimer setzte sich mit einem Schießfehler in 13:26,1 Minuten vor Maike Steck (+41,5/0) und Johanna Rauch (+1,00/0) durch. Alle drei sind damit im Finale dabei.

Bei den Schülern 14/15 machte Finn Schlabach zwar unliebsame Bekanntschaft mit dem Teer, ließ sich davon aber nicht bremsen. Als Gesamt-Zehnter (+2:42,5/1) war er zweitschnellster des jüngeren Jahrgangs, was ihm die Fahrkarte sicherte. Immer näher ran an die Spitze läuft Till Teubner. Trotz eines Stockbruchs lag er am Ende nur 47,3 Sekunden hinter Sieger Matthias Färber (19:47,2 Min./2). Grundlage war auch ein starkes Schießen mit nur einem Fehler.

Einen Favoritensieg von Charlotte Gallbronner gab es bei den Mädchen. Sie blieb fehlerfrei und feierte in 20:38,4 Minuten einen Start-Ziel-Sieg. Hinter ihr lieferte sich Mara Biedenbach einen Zweikampf mit Sophia Weiß (Todtnau) um Platz zwei. Dank einer Energieleistung hatte sie schließlich die Nase vorn (+1:28,9).

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