Der Aufstiegstraum der Ulmer Hockey-Frauen ist geplatzt

Die Oberliga-Frauen des SSV Ulm 1846 haben mit 0:1 gegen Mannheim II verloren und können den Aufstieg damit abhaken. Den Ulmer Herren gelangen hingegen gleich zwei Kantersiege.

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Im letzten Heimspiel der Oberliga-Saison mussten die Hockey-­Damen des SSV Ulm 1846 gegen den TSV Mannheim 2 eine bittere 0:1-Niederlage einstecken. Auch wenn die Gäste erst wenige Minuten vor Spielbeginn auf der Gänswiese eintrafen, traten  sie von Beginn an mit großer Präsenz auf  und belohnten sich dafür schnell mit dem 1:0. Die Gastgeberinnen, die ohne Hannah Keppler, Lucia Hammelehle, die im letzten Spiel von einem Ball am Kopf getroffen wurde und anschließend ins Krankenhaus gebracht werden musste, und Pia Winterhoff antraten, kamen anschließend besser ins Spiel, konnten ihre Chancen aber nicht verwerten, scheiterten immer wieder an der gegnerischen Torfrau oder setzten den Ball daneben. Am Ende gelang es nicht mehr die Heimniederlage zu verhindern und den Anschluss an das Spitzenduo zu halten. Trainer Lukas Poustka: „Durch diese Niederlage sind wir nun endgültig aus dem Rennen um den Aufstieg.“ Vor dem letzten Spiel der Runde nach der Pfingstpause stehen die SSV-Damen punktgleich mit Mannheim auf Platz vier.

Bach und Schmitz mit Dreierpack

Mit einem 7:2-Erfolg in Ludwigsburg haben die Hockeyherren des SSV Ulm 1846 eine erfolgreiche englische Woche in der Oberliga gekrönt. Nach dem 7:0-Heimsieg vom Donnerstag legten die Ulmer beim Tabellenletzten in Ludwigsburg nach. Die Bilanz mit sechs Punkten und 14:2 Toren aus den beiden Partien kann sich sehen lassen. Dreimal Ulf Bach und dreimal Friedrich Schmitz  brachten Ulm mit 6:0 deutlich in Führung.  Unnötig  bei diesem Spielstand war die gelbe Karte von Moritz Deuble, dessen Einsatz zwar positiv, aber in dieser Situation einfach zu hart war. In der folgenden zehnminütigen Unterzahl  fiel dann auch der 1:6-Anschlusstreffer.

Leon Weiß  konnte kurz darauf für Ulm zum 7:1 erhöhen, bevor Ludwigsburg dann  durch eine Strafecke noch zum Endstand verkürzen konnte. Ein überflüssiges Stockfoul der Ulmer kurz vor dem  Kreis führte zu diesem unnötigen Gegentreffer in einem ansonsten nie gefährdeten Spiel.  Trainer Sascha Heinrich: „Natürlich gibt es immer Dinge die einem nicht gefallen oder Fehler die nicht sein müssen, aber ich kann klar sagen dass wir dieses Wochenende als Team einen Schritt nach vorne gemacht haben.“

Mit 24 Punkten und Tabellenplatz drei verabschiedet sich Ulm in die Pfingstpause. Am 24. Juni ist Spitzenreiter Freiburg zum letzten Saisonspiel in der Friedrichsau zu Gast.  Um das Saisonziel Tabellenplatz zwei zu erreichen ist dann natürlich ein Heimsieg Pflicht.

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