Prächtige Frühform
Die Ulmer Ruderer sind prächtig in Form. Kerstin Hartmann siegte in Dortmund mit Marlene Sinnig, Max Reinelt wurde mit Lukas Müller Zweiter.
Mit einem deutlichen Sieg für Kerstin Hartmann und Partnerin Marlene Sinnig (Krefeld) sowie einem zweiten Platz von Max Reinelt mit Lukas Müller (Düsseldorf) gehen die Ulmer Ruderer mit guten Karten in die olympische Saison. Nicht ganz so gut präsentierten sich Urs Käufer und Filip Adamski (Mannheim), die Sechste wurden.
Kerstin Hartmann und Marlene Sinnig sind national weiterhin ungeschlagen. In 23:38 Minuten siegte das Duo in Dortmund im 6-km-Einzelzeitfahren unangefochten vor dem Rest der deutschen Riemen-Frauen. Cheftrainer Hartmut Buschbacher brachte es auf den Punkt: "Ich habe nichts anderes als einen deutlichen Sieg erwartet. In den kommenden Monaten müssen wir hart daran arbeiten, die beiden näher an die internationale Spitze zu führen." Im September hatten es Hartmann und Sinnig bei der WM in Slowenien verpasst, sich einen Olympiastartplatz zu sichern. Im Mai besteht bei der Qualifikationsregatta in Luzern eine zweite Chance.
Max Reinelt setzt seinen Weg Richtung Olympia unbeirrt fort. Der Achterweltmeister von 2010 und 2011 landete mit Lukas Müller in 21:25 Minuten auf dem zweiten Platz. Sieben Sekunden fehlte ihnen auf ihre Kollegen aus dem WM-Achter, Kristof Wilke und Richard Schmidt (Radolfzell/Trier).
Nach diesem Resultat darf man Reinelt zum engeren Kandidatenkreis für das Boot zählen, auf das alle Riemenruderer schielen: den Deutschlandachter. Seit 2009 ist das Flaggschiff ungeschlagen und gilt als Goldgarant. Wer zu guter Letzt im Achter nach London fährt, legt Bundestrainer Ralf Holtmayer (Dortmund) frühestens im April fest.
Etwas unter ihren Erwartungen ruderten Urs Käufer und Filip Adamski in 21:53 Minuten auf den sechsten Rang.
Ab Donnerstag fahren die drei Ulmer mit der Dortmunder Trainingsgruppe nach Sabaudia/Italien. Dort ist bis kurz vor Weihnachten ein Trainingslager angesetzt. hjk
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Autor: SWP | 29.11.2011
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Zweite bei der Langstreckenregatta auf dem Dortmund-Ems-Kanal: Lukas Müller aus Düsseldorf und der Ulmer Maximilian Reinelt (rechts). Foto: Privatfoto
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