Blaubeurer fuhr mit "Schumi" in der Formel-König
Blaubeuren. Helmut Schwitalla aus Blaubeuren fuhr mit Formel-1 Rückkehrer Michael Schuhmacher in der Formel König. Schon damals war Schuhmacher extrem ehrgeizig, schien angebrüht, sagt Schwitalla.
Am Sonntag beginnt die neue Formel-1 Saison. Michael Schumacher startet sein Comeback. Helmut Schwitalla, gebürtiger Blaubeurer, fuhr vor vielen Jahren gemeinsam mit Schumacher in der Formel König. Was ist dem Rekordweltmeister in der kommenden Saison zuzutrauen? Fährt er hinterher, oder mischt er ganz vorne mit? Wir haben nachgefragt.
Herr Schwitalla, wie sind Ihre persönlichen Erinnerungen an Schumacher aus gemeinsamen Rennzeiten?
HELMUT SCHWITALLA: Ich habe während meiner aktiven Zeit als Motorsportler nie wieder einen derart zielstrebigen, ehrgeizigen und nach außen für mich recht abgebrüht wirkenden Kollegen kennengelernt. Nervosität war für mich bei ihm nie sichtbar.
Konnten Sie die Entwicklung von Schumacher damals schon voraussehen, erkennen dass er ein großer Rennfahrer werden würde?
SCHWITALLA: Aus meiner Sicht ja! Das heißt aus fahrerischer Sicht und auch dem persönlichen Einsatz. Bei Rennveranstaltungen in Berlin auf der Avus zum Beispiel: Die meisten Mechaniker und Fahrer genossen das Nachtleben. Er verschwand aber rechtzeitig, um, wie ich vermute, am nächsten Tag auch wirklich fit zu sein. Er war für mich damals schon das Maß aller Dinge. Die Frage war nur, ob er auch das nötige Glück und das finanzielle Umfeld haben würde, um entsprechend in die höheren Klassen zu gelangen.
War der Kontakt zu Michael Schumacher rein sportlich, oder traf man sich auch mal auf ein Bier nach den Rennen?
SCHWITALLA: Der Kontakt war rein sportlich.
Besteht heute noch Kontakt zu Michael Schumacher?
SCHWITALLA: Nein, wir haben keinen Kontakt mehr.
Michael Schumacher feiert sein Comeback in der Formel 1. Was trauen Sie ihm in dieser Rennsaison zu?
SCHWITALLA: Vorausgesetzt er hat das richtige Material, traue ich ihm alles zu. Ich denke, dass er trotz seiner vielen Titel immer noch unbedingt siegen will. Ich hoffe nur, dass er bei unterlegenem Material, einer Pechsträhne oder Ähnlichem und natürlich aufgrund seines Ehrgeizes nicht zu viel fordert.
Hätten Sie rücklickend auch gerne die Karriere von Michael Schumacher gemacht?
SCHWITALLA: Im ersten Moment würde ich sicher ja sagen. Wer hätte nicht gerne all den Ruhm und Wohlstand und gleichzeitig sein Hobby zum Beruf gemacht? Wenn ich es aber genauer bedenke, dann eher doch nicht. Sonst hätte ich nicht meine heutige Frau kennengelernt und wir hätten nicht unsere gemeinsamen Kinder. Ferner genieße ich auch mein Pivatleben, das bei dem Bekanntheitsgrad von Michael sicher sehr leidet.
Herr Schwitalla, wie sind Ihre persönlichen Erinnerungen an Schumacher aus gemeinsamen Rennzeiten?
HELMUT SCHWITALLA: Ich habe während meiner aktiven Zeit als Motorsportler nie wieder einen derart zielstrebigen, ehrgeizigen und nach außen für mich recht abgebrüht wirkenden Kollegen kennengelernt. Nervosität war für mich bei ihm nie sichtbar.
Konnten Sie die Entwicklung von Schumacher damals schon voraussehen, erkennen dass er ein großer Rennfahrer werden würde?
SCHWITALLA: Aus meiner Sicht ja! Das heißt aus fahrerischer Sicht und auch dem persönlichen Einsatz. Bei Rennveranstaltungen in Berlin auf der Avus zum Beispiel: Die meisten Mechaniker und Fahrer genossen das Nachtleben. Er verschwand aber rechtzeitig, um, wie ich vermute, am nächsten Tag auch wirklich fit zu sein. Er war für mich damals schon das Maß aller Dinge. Die Frage war nur, ob er auch das nötige Glück und das finanzielle Umfeld haben würde, um entsprechend in die höheren Klassen zu gelangen.
War der Kontakt zu Michael Schumacher rein sportlich, oder traf man sich auch mal auf ein Bier nach den Rennen?
SCHWITALLA: Der Kontakt war rein sportlich.
Besteht heute noch Kontakt zu Michael Schumacher?
SCHWITALLA: Nein, wir haben keinen Kontakt mehr.
Michael Schumacher feiert sein Comeback in der Formel 1. Was trauen Sie ihm in dieser Rennsaison zu?
SCHWITALLA: Vorausgesetzt er hat das richtige Material, traue ich ihm alles zu. Ich denke, dass er trotz seiner vielen Titel immer noch unbedingt siegen will. Ich hoffe nur, dass er bei unterlegenem Material, einer Pechsträhne oder Ähnlichem und natürlich aufgrund seines Ehrgeizes nicht zu viel fordert.
Hätten Sie rücklickend auch gerne die Karriere von Michael Schumacher gemacht?
SCHWITALLA: Im ersten Moment würde ich sicher ja sagen. Wer hätte nicht gerne all den Ruhm und Wohlstand und gleichzeitig sein Hobby zum Beruf gemacht? Wenn ich es aber genauer bedenke, dann eher doch nicht. Sonst hätte ich nicht meine heutige Frau kennengelernt und wir hätten nicht unsere gemeinsamen Kinder. Ferner genieße ich auch mein Pivatleben, das bei dem Bekanntheitsgrad von Michael sicher sehr leidet.
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12.03.2010
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Michael Schuhmacher (Zweiter von links) mit einem Kranz bei der Siegerehrung.
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