Rauschendes Fest macht Magdalena Neuner glücklich

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Tage wie diese: Magdalena Neuner war auch als Sängerin gefordert.

Magdalena Neuner war an einem tollen Abend nur einmal ein klein wenig genervt. "So wie die Lena das gemacht hat, könnte man ihr durchaus ein Comeback zutrauen", sagte Michael Greis nach den Abschiedsrennen der beiden Biathlon-Stars in der Schalke-Arena. "Ja, ja - genau", entgegnete die Rekordweltmeisterin und blickte den dreimaligen Olympiasieger streng an. Mit einer rauschenden Abschiedsparty vor 50 000 Fans waren in Gelsenkirchen zwei große Karrieren endgültig zu Ende gegangen. Vom Deutschen Skiverband gab es das "Sportehrenzeichen in Gold", das nur ganz selten verliehen wird.

Vom Publikum wurden beide Hauptdarsteller mit Ovationen überschüttet. "Mein Abschiedsrennen werde ich nie vergessen. Das hat alles übertroffen. Damit ist das Thema Biathlon abgeschlossen, perfekt abgeschlossen. Es war ein superschöner Tag. Alle sind irgendwie glücklich, ich auch", sagte Neuner. Die fünf Runden im Kunstschnee absolvierte die Doppel-Olympiasiegerin problemlos, und auch am Schießstand machte sie eine gute Figur. "Ich habe mit Null angefangen und mit Null aufgehört. Ich habe mein letztes Biathlon-Rennen mit Stehend Null aufgehört, das ist doch der Hammer", sagte die 25-Jährige, die bald darauf das Mikrofon übernahm und "Tage wie diese" von den Toten Hosen sang.

Tote Hose? Auf ihre letzte Runde als Skijägerin ging die Wallgauerin mit 13 Sekunden Rückstand auf die fünffache Junioren-Weltmeisterin Dorothea Wierer und wurde hinter der Italienerin Zweite.

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