Putin plant kein Treffen mit der IOC-Spitze

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Russlands Präsident Wladimir Putin will sich nicht mit dem IOC treffen. Foto: Sergey Chirikov

Russlands Präsident Wladimir Putin plant trotz des Olympia-Auschlusses der Leichtathleten des Landes keine Treffen mit der Spitze des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).

Das sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow in Moskau. Bei dem IOC-Treffen am Dienstag in Lausanne werde Russland durch den Präsidenten des Nationalen Olympischen Komitees, Alexander Schukow, vertreten.

Selbst wenn die russische Leichtathletik wegen Doping für die Spiele in Rio de Janeiro gesperrt bleiben sollte, wolle Putin weiter mit dem IOC und anderen Sportorganisationen zusammenarbeiten, sagte Peskow.

Der Weltverband IAAF hatte am Freitag die Suspendierung von Russlands Leichtathleten bestätigt und damit ihren Bann von den Sommerspielen im August in Rio besiegelt. Bei dem Gipfel in Lausanne wollen das IOC und seine Mitgliedsorganisationen eine sportpolitische Strategie entwickeln, welche Konsequenzen schwerwiegende Doping-Vergehen wie in Russland für das Startrecht bei Olympischen Spielen haben kann.

Putin bleibe dabei, dass es keine Kollektivstrafe geben dürfe, sagte Peskow. "Sonst müssen zweifelsfrei saubere Athleten, die niemals gedopt haben, darunter leiden, dass irgendjemand mit verbotenen Präparaten erwischt worden ist."

Sportminister Witali Mutko stellte den russischen Leichtathleten in Aussicht, bald wieder international mitkämpfen zu können. "Die russische Leichtathletik macht eine schwierige Zeit durch", schrieb er den Teilnehmern der russischen Meisterschaften, die am Montag in Tscheboksary an der Wolga begannen. "Aber ich bin gewiss, dass sich alles klärt und unsere Sportler wieder bei den wichtigsten Wettbewerben des Planeten antreten werden."

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