Philipp Hitzigrath aus Ulm bei Kanu-WM im Finale

Ein Ulmer im Finale der Kanu-Freestyle-Weltmeisterschaft in den USA: Philipp Hitzigrath tritt am Sonntag an.

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Die Kanu-Freestyle-Weltmeisterschaft, die seit dem 2. September in den USA stattfindet und noch bis 8. September andauert, ist eine harte Angelegenheit für die deutsche Mannschaft. Denn sie hatte gerade einmal eine knappe Woche Zeit, um sich an die Bedingungen in Bryson City, einem westlichen Zipfel des Bundesstaates North Carolina, zu gewöhnen. Die in 2012 für diese WM gebaute Walze lässt täglich zehn Stunden Training zu. Den Teilnehmern bleiben so pro Tag nur wenige Minuten Übungszeit. Am Ende zu wenig Zeit, um die Tücken der Welle kennenzulernen. So haben die US-Kanuten einen klaren Vorteil gegenüber den Gästen.

Unter den 13 Teilnehmern aus Deutschland ist auch der amtierende C1-Vizeweltmeister und OC1-Europameister Philipp Hitzigrath von den Ulmer Kanufahrern. Er startet in den Disziplinen Canadier Einer (C1) und OpenCanoe (OC1). Die ersten beiden Vorläufe im OC1 hat Hitzigrath bereits am vergangenen Dienstag erfolgreich bewältigt. In einem spannenden Wettkampf konnte sich der Ulmer mit Platz vier noch vor Liam Corr (USA) für das Finale im OC1 am Sonntag qualifizieren. Die ersten Ränge gingen wie erwartet an die Landsleute Jordan Poffenberger (USA) vor Dane Jackson (USA) und Matthew Godsoe (CAN). Platz fünf ist dem Ausnahmetalent damit schon sicher - ein guter Erfolg angesichts der starken internationalen Konkurrenz. Auch im Canadier Einer hofft Hitzigrath nun auf einen Finaleinzug.

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