Österreicher Hirscher mit 3,28 Sekunden Vorsprung auf Neureuther

Felix Neureuther hat als Zweiter beim Heimweltcup in Garmisch sein achtes Podestergebnis in diesem Winter gefeiert. Der 30-Jährige wurde im Riesenslalom nur durch den Österreichers Marcel Hirscher besiegt.

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Erst verneigte sich Felix Neureuther vor dem großen Triumphator Marcel Hirscher, dann winkte er freudestrahlend seinen begeisterten Fans zu: Mit Platz zwei und seinem besten Riesenslalom des Winters hat der 30-Jährige beim Heimweltcup in Garmisch-Partenkirchen das erhoffte Ausrufezeichen gesetzt und die Kandahar-Arena zum Toben gebracht.

Während sich Neureuther von rund 7000 Anhängern frenetisch feiern ließ, stand Teamkollege Fritz Dopfer nach einem enttäuschenden elften Platz bedröppelt abseits. "Hier auf dem Podium zu stehen, zu Hause, das ist immer etwas ganz Spezielles, das ist überragend und macht richtig viel Spaß", sagte Neureuther, der allerdings gewaltige 3,28 Sekunden Rückstand auf den entfesselten Hirscher hatte.

"Marcel Hirscher, puh, mal tief durchatmen, da kann man sich nur verneigen, er war in einer ganz anderen Liga", sagte Neureuther nach seiner ersten "Stockerl"-Fahrt im Riesenslalom seit einem Jahr über seinen Kumpel anerkennend: "Wir müssen dringend arbeiten, damit wir ein bisschen näher rankommen."

Größer war der Abstand zwischen Sieger und Zweitplatziertem im Riesenslalom nur zweimal in der Weltcup-Geschichte, jeweils im Frühjahr 1979: im tschechischen Jasna, als der große Schwede Ingemar Stenmark mit 4,06 Sekunden Vorsprung auf Bojan Krizaj (Jugoslawien) gewann, und im französischen Courchevel beim Erfolg von Stenmark vor Peter Lüscher aus der Schweiz (+3,73).

Bei den Frauen stand das Wochenende im bulgarischen Bansko ganz im Zeichen des Nebels. Die beiden Super-G am Freitag und Samstag mussten abgesagt werden. Auch die Super-Kombi gestern war wegen schlechter Sicht stark beeinträchtigt. Der Sieg ging an Anna Fenninger (Österreich).

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