Nasenhöcker am neuen Ferrari macht Furore

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Die neue "Rote Göttin" trägt einen mächtigen Nasenhöcker. Beim Design des neuen Formel-1-Autos hat sich auch Ferrari für die gewöhnungsbedürftige Optik mit einem Knick auf Höhe der Vorderachse entschieden.

Auf Ahs und Ohs vom Publikum musste die "Scuderia" bei der Internet-Enthüllung gestern wie kurz berichtet verzichten, nachdem die feierliche Zeremonie 24 Stunden zuvor wegen anhaltender Schneefälle und eisiger Temperaturen in Maranello abgesagt worden war. Dafür schickte Präsident Luca di Montezemolo per Videobotschaft kämpferische Worte an die Konkurrenz: "Das wird eine rote Saison."

Kein anderes Team hat sich bislang für eine derart drastische Frontvariante entschieden. Das Team selbst gab zu, dass der Höcker nicht gerade "ästhetisch" sei. "Er sieht sehr anders aus als in den vergangenen beiden Jahren", meinte der spanische Pilot Fernando Alonso. Stallkollege Felipe Massa fand den Wagen insgesamt "aggressiv". Beim Sozialnetzwerk Facebook reichte die Palette der Kommentare von "großartig" bis "hässlich". "Ich hoffe, er ist schnell, denn schön ist er mit Sicherheit nicht", meinte ein User. Konkurrent McLaren glich den reglementierten Höhenunterschied zwischen Chassis und Nasenspitze hingegen mit einem geschwungenen Übergang aus, der auf den ersten Blick deutlich eleganter wirkt. Welchen Weg Design-Guru Adrian Newey für den neuen Red Bull von Doppelweltmeister Sebastian Vettel wählte, wird am kommenden Montag feststehen, wenn der RB8 ebenfalls via Internet präsentiert wird. Am Dienstag fahren die Top-Autos erstmals gemeinsam auf die Strecke - mit Ausnahme des Mercedes- AMG. Das Team um Michael Schumacher wird den neuen Silberpfeil erst zum zweiten Test vom 21. bis 24. Februar auf dem Circuit de Catalunya vorstellen.

Das letzte Renncockpit ist derweil vergeben. Der Inder Narain Karthikeyan wird für das spanische HRT-Team an den Start gehen. Der 35-Jährige bestritt 2011 bereits acht Grand Prix für HRT.

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