Meisterfeier am Mittwoch?

Den Mannheimer Adlern fehlt nur noch ein Sieg zur deutschen Eishockey-Meisterschaft. Sie gewannen das fünfte Play-off-Finale gegen Ingolstadt 3:1.

|
Brachte die Mannheimer Adler vor 13 600 Zuschauern gegen Ingolstadt in Führung: US-Profi Jonathan "Jon" Rheault.  Foto: 

Greifen die Adler bereits in zwei Tagen nach dem siebten Meistertitel? Dem Vorrunden-Ersten fehlt nach dem 3:1 (2:0, 0:1, 1:0) im fünften Play-off-Finale der DEL gegen Titelverteidiger ERC Ingolstadt noch ein Sieg zum ersten Triumph seit 2007. Mit dem vierten Erfolg am Mittwoch (19.30 Uhr/ServusTV) in Ingolstadt könnte das Team um den früheren NHL-Star Jochen Hecht die "Best-of-seven"-Serie entscheiden. Vor 13.600 Fans in der ausverkauften SAP-Arena erzielten Jonathan Rheault (14.), Andrew Joudrey (18.) und Jamie Trdif (48.) die Tore für die Mannheimer, die sich am Freitag mit einem überzeugenden 6:2-Auswärtssieg zurückgemeldet hatten. Für die Oberbayern traf nur Ryan MacMurchy (22.).

43 Stunden nach dem beeindruckenden Erfolg in Ingolstadt stand für Mannheim auch wieder Frank Mauer auf dem Eis. Der Nationalspieler hatte sich am Freitag kurz vor Schluss bei einem Zweikampf an der Bande am linken Bein verletzt. Doch die Befürchtungen, der erfolgreichste Play-off-Torschütze der Adler könnte für den Rest der Serie ausfallen, bestätigten sich nicht.

Beim Mannheimer Führungstor patzte ausgerechnet der in den ersten Finalspielen so überragende Nationaltorwart Timo Pielmeier. Der 25-Jährige ließ Rheaults Schuss unter der Stockhand durchrutschen.

Sein Gegenüber Dennis Endras rettete indes nur wenige Sekunden später reaktionsschnell gegen Derek Hahn. Beim 2:0 trafen die Adler, zuvor 20-mal im Powerplay erfolglos, erstmals im Finale in Überzahl. Weil eine Strafe gegen Ingolstadt angezeigt war, verließ Endras zugunsten eines weiteren Stürmers das Eis, Joudrey schloss die beste Kombination des Spiels erfolgreich ab. Im 24. Versuch klappte es dann auch mit dem ersten offiziellen Mannheimer Powerplay-Tor im Finale: Tardif lenkte einen Schuss von Rob Raymond ab.

Sorgen vor der WM

Hördlers Absage droht Ohne die Nationalspieler aus Mannheim und Ingolstadt gewann das deutsche Nationalteam in Ravensburg den Test gegen Frankreich 4:3. Trotz des Sieges schaut Bundestrainer Pat Cortina sorgenvoll auf die WM ab 1. Mai. Denn nach dem Kölner Axel Sulzer muss in Prag mit dem Berliner Frank Hördler wohl ein zweiter starker Verteidiger wegen Verletzung ersetzt werden.

 

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Neuordnung der Sender von Unitymedia - Was ist zu beachten?

Am Dienstag, den 17. Oktober stellt Unitymedia seine Sender auf eine andere Frequenz um. Was kommt auf die Kunden in Baden-Württemberg zu? weiter lesen