Marcel Cymcyk und Henry Behrens glänzen bei "Württembergischen"

Die württembergischen Leichtathletik-Meisterschaften der U 16 in der Messehalle 4 waren für Gastgeberverein SSV 46 rundum erfolgreich. Marcel Cymcyk und Henry Behrens trugen sich in die Siegerlisten ein.

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Ein goldener Auftakt zum Fasnetswochenende für den Leichtathletik-Nachwuchs des Kreises waren die württembergischen U-16-Meisterschaften in eigener Halle: Henry Behrens im Sprint und Stabhochsprung sowie Marcel Cymcyk (beide SSV 46) im Weitsprung holten gleich drei Titel für den Gastgeber. Mit fünf weiteren Podestplätzen unterstrichen die Athleten aus Ulm und Umgebung ihre starke Rolle.

Tadellos präsentierte sich Cymcyk. Gleich im ersten Versuch des Weitsprungwettbewerbs steigerte er seine Bestleistung auf 5,64 m. Eine Weite, an der sich die Verfolger die Zähne ausbissen, obwohl der Friedrichshafener Philipp Seubert mit 5,58 noch nahe herankam.

Dann war Behrens am Zug. Zuletzt hatte das 14-jährige Mehrkampftalent wegen verschiedener Beschwerden nur wenig trainiert. Umso überzeugender fiel der Sieg im 60-m-Finale in 7,76 Sekunden aus, den er sich besonders in der zweiten Renn-Hälfte herauslief. Cymcyk blieb nach starken 7,92 im Vorlauf mit 8,12 und Platz sieben hinter den Möglichkeiten. Noch dominierender war Behrens im Stabhochsprung: Gleich 40 Zentimeter legte er mit seiner neuen Bestleistung von 3,20 zwischen sich und den Zweiten. Im 5er-Sprung absolvierte Marcel Cymcyk wegen Kniebeschwerden, die ihn schon auf die Hürden und den Hochsprung verzichten ließen, nur einen Sprung, der ihm mit 14,24 m noch Rang zwei einbrachte.

Bei den älteren Jungs holte Alexander Rösch im Stabhochsprung mit 2,90 m die Silbermedaille. Weniger gut lief es bei dem 15-Jährigen im Weitsprung, wo er mit 5,34 m und Rang sieben unter den Möglichkeiten blieb, und über 60 m Hürden, wo er mit 9,69 Sekunden das Finale verpasste. Zufrieden mit Rang sieben und 1,60 m war Linus Goldschmitt bei seinem ersten Auftritt bei den "Württembergischen".

Bei den Mädchen W 15 erwischte Anika Nothelfer einen starken Tag. Über 60 m verbesserte sie sich auf 8,24 Sekunden, verpasste aber hauchdünn eine Medaille. Die holte sie anschließend in Bronze mit einer Weite von 5,13 m. Auch über 60 m Hürden gab es mit 9,62 Sekunden eine neue Bestleistung, was zu Rang sechs reichte. Kerstin Steinle (SG Dettingen/Donau) hatte mit ihren Sprints Pech: Zunächst verpasste sie über 60 m in 8,29 Sekunden als Fünfte eine Medaille, dann fehlte das Losglück zum Erreichen des Hürdenfinales. Mit 11,02 m im Kugelstoßen holte sich das Mehrkampftalent dann aber Bronze und krönte ihren Tag mit einer Silbermedaille im 5er-Sprung mit 15,11 m. Annika Henle (SSV 46) stellte im Stabhochsprung mit 2,90 m ihre Bestleistung ein, was aber bei der starken Konkurrenz noch nicht zu einer Medaille reichte. Im Weitsprung erreichte sie mit ordentlichen 4,85 m den fünften Rang. Bei den jüngeren Mädchen zeigten Sima Karimi Farsijani und Hannah Claus (beide TSV Blaustein) ihr Können: Claus lag als Sechste im Hochsprung mit 1,51 m nur drei Zentimeter hinter dem Bronzeplatz. Karimi Farsijani erreichte im Weitsprung mit 4,70 m den siebten Rang. Franziska Lukas (SSV 46) schließlich schaffte im Kugelstoßen mit 8,88 m den achten Platz.

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