Lichtblick für Herrmann: Fünfte bei Sprint-Weltcup

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Denise Herrmann stand erstmals diese Saison in einem Sprint-Finale. Foto: Hendrik Schmidt

Das Lachen ist zurück bei Denis Herrmann: Nach einer Saison der Enttäuschungen, besonders bei der Weltmeisterschaft in Falun, hat die Oberwiesenthalerin erstmals in diesem Winter ein Sprint-Finale erreicht.

Beim Langlauf-Weltcup in Lahti wurde sie zwar nur Fünfte, war aber dennoch glücklich. "Es war nicht nur ein Lichtblick", meinte sie zufrieden. In den Kampf um den Sieg konnte sie nicht eingreifen. Den sicherte sich Weltmeisterin Marit Bjørgen, die als Weltcup-Gesamtsiegerin bereits feststeht. Bei den Männern gewann ihr norwegischer Landsmann Eirik Brandsdal.

"Wir wollten unbedingt ins Finale. Es war eine sehr, sehr gute Leistung von Denise", lobte Bundestrainer Frank Ullrich. Dabei musste die Sächsin zittern, denn in der Qualifikation stürzte sie 50 Meter vor dem Ziel. "Da wären eine bessere Zeit und leichtere K.o-Rennen möglich gewesen", sagte Herrmann. Erstmals konnten sich die besten Elf der Qualifikation ihre Gruppen aussuchen.

Im Finale merkte man Herrmann die fehlende Endlauf-Praxis an. "Im offenen Schlagabtausch hat sie noch nicht wieder das Selbstvertrauen und die Härte des Vorjahrs", meinte Ullrich.

Er hatte zuvor im Viertelfinale besonders mit Sandra Ringwald gelitten. "Im Spurt konnte sie sich nicht entscheiden, ob sie den Ausfallschritt mit links oder rechts machen soll. So fuhr sie mit beiden Füßen über den Zielstrich und die Schwedin Ida Ingemarsdotter hatte nach Zielfotoauswertung die Nase vorn", berichtete Ullrich.

Bei den Männern hatte Sebastian Eisenlauer als 32. die Qualifikation knapp verpasst.

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