Leichtathletik: Staffel-Mädchen dess SSV 46 rasen zum Titel

Mit einer faustdicken Überraschung endeten die süddeutschen Meisterschaften der Leichtathleten in Frankfurt-Kalbach: Das Quartett des SSV 46 sicherte sich bei der U 18 den Titel im 4x200-m-Staffelrennen.

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Erst bayerische Meisterin im 200-m-Sprint, jetzt Zweite bei den süddeutschen Titelkämpfen: Celina Kränzle vom SC Vöhringen. Foto: Daniela Winkler

Silbermedaillen für Alina Reh (TSV Erbach) über 1500 m und Celina Kränzle (SC Vöhringen) über 200 m sowie Bronze für Benno Freitag (SSV 46) im Hochsprung rundeten das tolle Wochenende für die Leichtathleten der Region bei den süddeutschen Meisterschaften ab.

Riesenjubel gab es bei den Mädchen des SSV 46: Mit 1:45,98 Minuten über 4x 200 m unterboten sie im dritten und abschließenden Zeitlauf die Zeit der bis dahin führenden LG Langgöns/Oberkleen aus Hessen um die überragende Sprint-Doppelsiegerin Lisa Mayer um über eine halbe Sekunde. Stefanie Mayer und Helena McLeod hatten die Staffel gegenüber dem LAZ Salamander in Führung gebracht, die die jüngeren Hannah Hirschmann und Sarah Mader dann souverän nach Hause liefen. Über 200 m erreichte Stefanie Mayer das Finale, wo sie mit Hallenbestzeit von 26,13 Sekunden den vierten Platz erreichte.

Deutlich schneller war dort die bayerische Meisterin Celina Kränzle, die sich schon im Vorlauf auf hervorragende 25,35 Sekunden verbessert hatte. Im Endlauf reichten dann 25,38 Sekunden zu Platz zwei hinter der ein Jahr älteren Lisa Mayer, die 24,65 lief. Ähnlich lief es für Alina Reh: Mit 4:35,41 Minuten erreichte sie nach einem starken Rennen fast ihre Freiluftbestzeit und fand dennoch ihre Meisterin. Maria Dietz (LAC Quelle) lief fantastische 4:26,11 Minuten und platzierte sich damit als 17-jährige auf Rang sechs der deutschen Frauen-Bestenliste!

Hochspringer Benno Freitag durfte sich im dünn besetzten Männerwettbewerb über Bronze, vor allem über deutlich aufsteigende Form freuen. Dieses Mal packte der 18-jährige die 2,05 m im dritten Versuch und ist guter Dinge, dass es bei den deutschen Jugendmeisterschaften in zwei Wochen noch höher gehen kann. Gute Form zeigte auch Helena McLeod. Hatte sie beim Weitsprung noch Pech, dass sie mit 5,30 m um einen Zentimeter das Finale verpasste, so war sie mit neuer Bestzeit von 8,12 Sekunden über 60 m und dem Einzug in den Zwischenlauf sehr zufrieden. Den erreichte auch Hannah Hirschmann mit 8,16, während Sarah Mader mit 8,26 eine Hundertstel fehlte. Mit 9,23 Sekunden gelang Hirschmann dann über die 60 m Hürden noch eine neue Bestzeit, die Hoffnung macht für die baden-württembergischen Meisterschaften, die nächste Woche nachgeholt werden.

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