Kein Podestplatz in Silverstone

In Silverstone gab es für Deutschlands Motorrad-Rennfahrer nichts zu holen. Sandro Cortese durfte sich wenigstens als moralischer Sieger fühlen.

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Mächtig ins Zeug legte sich Stefan Bradl, ihm blieb Rang sechs. Foto: dpa

Deutschlands Motorrad-Asse sind beim Großen Preis von Großbritannien zwar ohne Podestplatz geblieben, hatten aber einen moralischen Sieger in ihren Reihen. Der Berkheimer Sandro Cortese (Ulmer Motorsport-Club) fuhr mit einem gebrochenen Unterarm immerhin auf den 21. Rang der Moto2. "Es war ein Rennen, bei dem es nicht darum ging, in die Punkte zu fahren. Ich wollte in erster Linie mir selber beweisen, dass man auch mit Schmerzen einmal fahren muss", sagte der Moto3-Weltmeister des vergangenen Jahres.

Trotz der Schmerzen verbesserte sich Cortese gegenüber dem Qualifying im Rennen noch um zwei Plätze. "Ich denke, ich habe ungefähr 40 Prozent meiner üblichen Fitness gehabt", sagte der 23-Jährige. Der Italo-Schwabe hatte sich die Fraktur am vergangenen Sonntag beim Grand Prix im tschechischen Brünn zugezogen und war tags darauf operiert worden.

UMC-Teamkollege Marcel Schrötter aus Pflugdorf kam in dem Moto2-Rennen in Silverstone auf Rang 16 ins Ziel. In der MotoGP-Klasse verpasste Stefan Bradl den erhofften Podestplatz klar. Der 23 Jahre alte Zahlinger fuhr mit über 20 Sekunden Rückstand nur auf den sechsten Platz.

Der WM-Führende Marc Marquez und Jorge Lorenzo lieferten sich ein packendes Duell, das Lorenzo mit der Winzigkeit von 0,081 Sekunden Vorsprung knapp für sich entschied. Im Nachhinein wurde Marquez wegen eines Regelverstoßes (Gelbe Flaggen missachtet) mit einem Zwei-Punkte-Abzug zum Saisonende bestraft.

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