Hürdensprinterin Dutkiewicz gewinnt WM-Bronze

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  • Bronze für Hürdenläuferin Pamela Dutkiewicz bei der WM in London. Foto: Rainer Jensen 1/3
    Bronze für Hürdenläuferin Pamela Dutkiewicz bei der WM in London. Foto: Rainer Jensen Foto: 
  • Fotofinish um Platz drei. Foto: Rainer Jensen 2/3
    Fotofinish um Platz drei. Foto: Rainer Jensen Foto: 
  • Überrascht war Dutkiewicz über ihren Bronze-Lauf. Foto: Rainer Jensen 3/3
    Überrascht war Dutkiewicz über ihren Bronze-Lauf. Foto: Rainer Jensen Foto: 
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Hürdensprintern Pamela Dutkiewicz hat bei der Leichtathletik-WM in London mit einem couragierten Lauf die Bronzemedaille und damit das zweite Edelmetall für Deutschland gewonnen.

In 12,72 Sekunden kam die deutsche Meisterin vom TV Wattenscheid 01 über 100 Meter Hürden als Dritte ins Ziel. „Ich war wie im Flow. Ich bin kurz aufgewacht und habe gedacht: du bist vorne. Ich kann das nicht glauben, ich kann das nicht glauben“, sagte die 25-Jährige dem ZDF.

Weltmeisterin wurde die Australierin Sally Pearson, die in 12,59 Sekunden ihren zweiten Titel nach 2011 holte. Auf den Silberrang lief die US-Amerikanerin Dawn Harper Nelson in 12,63 Sekunden.

Richtig Fahrt aufgenommen hat die Karriere von Dutkiewicz mit Bestzeiten, Siegen und Medaillen erst in diesem Jahr - gekrönt nun von WM-Bronze. Angefangen mit Platz drei bei der Hallen-EM im März. Es folgten erste Plätze bei der Team-EM und dem Diamond-League-Meeting in Oslo. „Es lief alles wie am Schnürchen“, sagte sie. „An eine Medaille habe ich nicht gedacht. Ich war schon glücklich, hier im Finale zu sein.“

Im vergangenen Jahr hatte die Lehramts-Studentin bei der EM in Amsterdam Pech: Im Finale stürzte sie über die erste Hürde. Bei Olympia in Rio lief sie ins Halbfinale.

In London gelangte Europas schnellste Hürdensprinterin souverän bis in den Endkampf, nachdem sie im Halbfinale mit 12,71 Sekunden ins Ziel gekommen war - die zweitbeste Zeit, die sie je gelaufen ist. Am Startblock musste Dutkiewicz kurz zittern. Sie hatte kurz gezuckt. Das Rennen musste zurückgeschossen werden, weil dadurch vielleicht ein Fehlstart ausgelöst worden wäre. Das Kampfgericht bestrafte niemanden, weil während der Startphase ein Flugzeug über das Olympiastadion geflogen war. „Den Satz hatte ich mir schon zurechtgelegt, falls ich raus hätte müssen“, sagte Dutkiewicz.

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