Höchststrafe für Sabine Lisicki

Das war gar nichts! Für Sabine Lisicki ist das Tennis-Turnier in Stuttgart schon wieder vorbei. Angelique Kerber kam dagegen weiter.

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Was war das denn? Sabine Lisicki verlor ihr Erstrunden-Match in Stuttgart glatt mit 0:6, 0:6 und sah ziemlich fassungslos aus.  Foto: 

Nach ihrem desolaten Auftritt wollte Sabine Lisicki nur noch weg. Mit gesenktem Haupt flüchtete die Berlinerin vom Centre Court der Stuttgarter Porsche-Arena, auf dem sie zuvor ihre Erstrunden-Partie gegen die Kasachin Sarina Dijas sang- und klanglos mit 0:6, 0:6 verloren hatte. Zum ersten Mal setzte es für die 25-Jährige gestern in einem Spiel auf der WTA-Tour die sportliche Höchststrafe.

"Ich kann es nicht erklären. Ich hatte einfach einen Blackout", sagte Lisicki nach der herben Pleite. "Ich finde es einfach nur schade und traurig, weil ich sehr gerne in Deutschland spiele. Aber es hat heute nichts funktioniert."

Ebenfalls früh zu Ende ist das Stuttgarter Turnier für Julia Görges. Die Schleswig-Holsteinerin verlor gegen die 18 Jahre alte Schweizerin Belinda Bencic nach 2:40 Stunden mit 6:3, 3:6, 5:7. Dabei vergab Görges im dritten Satz beim Stand von 5:4 drei Matchbälle.

Wesentlich besser machte es dagegen Angelique Kerber. Die Kielerin gewann ihr Auftaktmatch gegen Alexa Glatch aus den USA ohne größere Probleme mit 6:2, 7:5 und schaffte als zweite Deutsche nach Carina Witthöft den Sprung ins Achtelfinale. Dort kommt es heute (18.30 Uhr/Eurosport) zum mit Spannung erwarteten Duell zwischen Kerber und der russischen Titelverteidigerin Maria Scharapowa. "Nach dem Fed Cup ist es nie so einfach, sich wieder auf sich selbst zu konzentrieren. Aber ich bin froh, dass ich die erste Runde überstanden habe", sagte Kerber. Auf das Duell mit Scharapowa freut sich die 27-Jährige. "Ich werde vom ersten Punkt an mein bestes Tennis spielen müssen. Aber eigentlich habe ich gegen sie immer gut ausgesehen."

Haas muss weiter warten

Rückenprobleme Tommy Haas muss um sein Comeback beim ATP-Turnier von München bangen. Dem 37-Jährigen bereitet die mehrfach operierte Schulter weiter Probleme, außerdem litt er gestern unter Rückenbeschwerden und konnte nicht trainieren. Der gebürtige Hamburger will am Freitag über seinen Start beim Sandplatzevent in der kommenden Woche entscheiden.

 

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